Windows App-/Programmsuche via Startmenü

Nic stellte in seinem Youtube-Kanal ein gut gemachtes Video über die neue Windows-Version zur Verfügung (s. unten).

Suchen übers Startmenü
Suchen übers Startmenü

Mittendrin kam er auf die vermeintlich fehlende Suche übers Startmenü zu sprechen. Er vermisste das Feld, um dort Apps bzw. Programme zu suchen.

Auch ich hatte mich schon gewundert, dass besagtes Suchfeld nicht an der erwarteten Position zu finden war. Dann bin ich zufällig darauf gestoßen. Damit ihr nicht lange suchen müsste, möchte ich es hier kurz erläutern.

Klickt auf das Startsymbol, damit dieses aktiviert ist. Es wird dann farblich etwas hervorgehoben. Danach könnte ihr mit der Tasteneingabe beginnen. Also z.B. „Excel“ oder „Notepad“ u.s.w. (ohne Anführungszeichen) eingeben. Die Treffer werden prompt angezeigt. (s. Abbildung: Suchen übers Startmenü).

Ich finde, das ist ein schönes Feature.

Warum die „Samsung Data Migrations Software“ das Upgrade auf Windows 10 erschwert

Vorgestern wollte Microsoft mir die Upgradedateien für Win10 Pro aufspielen. Aber der Check meines Systems muss wohl negativ ausgefallen sein. Schade, dass die Hinweise unter den verlinkten Dateien („Weitere Informationen“ oder „Hilfe zu diesem Fehler“) zu nichts führten.

Windows 10 Pro Update – Fehler – Hilfe nicht sehr hilfreich

Weil ich ja nicht abwarten kann, bin ich den Hinweisen im Netz gefolgt und habe ich das Update einfach nochmal gestartet. Dabei musste ich feststellen, dass alle Installationsdateien vom MS-Tool gelöscht wurden. Das Download musste also von Neuem erfolgen. Bei knapp 3 Mbit/s, die ich hier im Dorf nur zu Verfügung hat, kostet das viel Zeit – einige Stunden!

Das Update wurde bei diesem ersten „manuellen“ Versuch gestartet und (nach erfolgtem Download von x Stunden) sogleich abgebrochen. Die Fehlermeldung blieb zunächst kryptisch. Aber immerhin wurde mir etwas mitgeteilt, mit dem ich etwas mehr anzufangen vermochte.

„Die für das System reservierte Partition konnte nicht aktualisiert werden“. Sofort dachte ich an die Samsung-SSD, die ich meinem PC vor Längerem spendiert hatte, damit er nicht so ackern muss. Aber weitergekommen wäre ich mit meinem Verdacht nicht.

Aber es gibt zum Glück ja Kaiserkiwi. Marco befasst sich schon länger mit Windows 10 und hat dazu einige sehr interessante Artikel geschrieben. Hier wurde ich fündig. Den Lesern wird kurz und gut erklärt, wie sie/er trotz der Fehlermeldung von Windows zu ihrem/seinem Upgrade auf Windows 10 Pro kommt.

Windows 10 Pro Anzeige

Ich folgte den Anweisungen, lud mir das Tool herunter (Achtung Malwarewarnung bei der kostenlosen Version!) vergrößerte die Systempartition, so wie Marco es beschreibt und startete das System neu.

Danach erst lud ich ein weiteres Mal die Upgrade-Files herunter. Warum habe ich vorn kurz angesprochen. Microsoft hätte das bestimmt etwas besser lösen können. Übrigens soll es auch eine Möglichkeit geben, aus dem Verzeichnis mit den Upgrade-Dateien, das Windows anlegt, ein ISO-File zu extrahieren. Aber es scheint noch nicht bekannt zu sein, wie das vonstatten gehen kann. Ich war einmal beim Runterladen und habe halt das ISO-File auch noch gefischt. Wer weiß, wofür es gut ist.

Das Upgrade ging nach der Korrektur der Systempartition reibungslos über die Bühne. Und jetzt bin ich doch etwas enttäuscht, ob der wirklich sehr geringen Veränderung, die ich – jedenfalls auf den ersten Blick – selbst ausmachen konnte. Aber ich stehe ja erst am Anfang meiner Entdeckungsreise.

Vielleicht hilft dem einen oder anderen mein Hinweis auf Marcos wirklich sehr hilfreichen Artikel.

Der PC als Herz der Demokratie

Die Kritik an der IT-Abteilung des Bundestages, die den Super-Gau durch den seit Wochen bekannten Hackerangriff, nicht in den Griff bekommt, ist verständlicherweise krass.

Von „Totalversagen der Demokratie“ ist die Rede. Tja, Vertrauen geht anders.

Die Investigativabteilung der Öffentlich Rechtlichen + SZ berichtet, dass (nach „gut“ unterrichteten Kreisen – BSI) vielleicht das komplette Netzwerk des Bundestages aus „Sicherheitsgründen“ erneuert werden muss.

Dieser Skandal kommt unserer Regierung möglicherweise genau zur rechten Zeit. Die Russen sollen dahinterstecken. Das käme einigen zupass und anderen täte es nicht (so) weh.

Schmerzhafter wäre es, wenn die NSA dem Bundestag tatsächlich hätte zeigen wollen, wo der Hammer hängt (, Netzpolitik.org). Die Herausgabe der sagenumwobenen „Sektorenliste“ lässt weiter auf sich warten.

Der Chef vom CCC, Hamburg, Dirk Engling, – las ich heute morgen im Kölner Stadt-Anzeiger – scheint es so zu sehen, dass ein Hacker-Angriff wie dieser im Grund kaum zu verhindern sei. Jedenfalls schließe ich das aus seiner Bemerkung: „Wir reden schließlich über die Kommunikationsstruktur des Parlaments, da kann man nicht alles hermetisch abriegeln.

Na, wenn die das schon sagen… Lassen sich die Fachabteilungen solcher Institutionen von externen Fachleuten (zum Beispiel dem CCC) beraten? Oder wirkte dort nur eigenes „Know-how“?

Es ist schon blöd, dass das nun ausgerechnet hier in Deutschland passiert – einem Land, in dem wir so viel Wert auf Geheimhaltung legen und das außerdem stolz ist auf seinen Status als Hochtechnologieland. Wir werden damit leben müssen, dass die Infrastruktur in Teilen leider biedermeier ist.

Bei Heise machte ein Leser ein Witzchen: Der IT Chef des Bundestages hat wahrscheinlich nur einen neuen Server haben wollen…

Unsere Regierung sagt zwar etwas anderes, macht aber keine Anstalten, die Vorkommnisse um BND und NSA wirklich aufzuklären. Dass ihr das schwer fällt kann ich zum Teil verstehen.

Ich habe zum Datenklau beim Bundestag eine andere Theorie:

Der Skandal bietet unserer Regierung eine gute Chance zur Verschleierung der in der Öffentlichkeit dringend erwarteten Antworten.

Sie könnte jetzt sagen, dass die Informationen, deren Umfang, Quellen und Adressaten wir bisher nicht kennen, auf diesen Wegen geflossen wären. Mehr Blamage geht zwar kaum.

Aber es liegt halt ein menschliches Versagen zugrunde, keine böse Absicht, keine Ränkespiele irgendwelcher bösen Geheimdienste. Das macht einen Unterschied!

Jetzt müsste man wissen, wie geheim die „Geheimschutzstelle“ des Bundestages wirklich ist. Sie soll ja vom Hacker-Angriff nicht betroffen sein. Also, ich glaube ja, dass in vielen Abgeordnetenbüros auch sehr wichtige und bestimmt auch sehr vertrauliche Daten „abrufbar“ gewesen sind.

Einen Fehler hat meine Theorie auf jeden Fall. Angeblich sind ja die Daten aus dem Bundestag erst seit 4 Wochen geflossen. Aber wer weiß das schon so genau?

Vielleicht könnte meine Theorie für unsere Regierung ein Element der eigenen Verschleierungstrategie sein. Wenn sie eine Chance böte, halbwegs glaubwürdig aus dieser Krise herauszurutschen, würde sie bestimmt genutzt :-)

Mir war mit Windows in fast 40 Jahren noch nie langweilig

Microsoft wird 40, und viele Nutzer stöhnen – über Windows-Abstürze, langsame Sanduhren und überhaupt: dieses langweilige Image! Wie gut blicken Sie durch in der Welt von Bill Gates? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz. LINK
40 Jahre Microsoft: Quiz zu Windows, Bill Gates und Co.  – SPIEGEL ONLINE

Im ähnlichen Stil ging das heute morgen im Radio auch zur Sache. Hoohoo. Wie blöd muss man sein, Windows zu benutzen. Das gibt doch diese tollen Alternativen und wer will schon ständig mit Abstürzen leben und mit diesem „langweiligen“ Image?

Hier mal mein knappes Statement aus meiner Sicht, der sich seit Ende der 80er Jahre mit Windows und MS-Officeprogrammen auch von Berufs wegen abgeben muss: Die Windows-Versionen seit Win7 sind tadellos. Und 8 oder 8.1 -selbst ohne Startmenü-sind es ebenso. Das gehasste Kachel-UI kann man übrigens so einfach ausschalten, dass es eigentlich der Mühe nicht wert ist, überhaupt noch etwas dazu zu sagen. Windows 10 kenne ich noch nicht, bin aber sehr gespannt darauf.

Und vor allem: Das System ist absolut stabil, arbeitet einwandfrei und die MS-Office-Anwendungen sind in einigen Teilen (Excel und Access) überhaupt nicht zu ersetzen. Da können mir die Experten erzählen was sie wollen.

Vielleicht kaufe ich mir bald einen Apple-Rechner. Und ja, mit Unix-Systemen habe ich schon gearbeitet. Das war eine echte Offenbarung aber für mich dann doch zu simpel. :lol:

Troika wird Spartan

Wir kennen das aus der Politik! Zur Troika sagt man jetzt „die Institutionen“. M$ hat ähnliches vor.

Microsoft will seinem Windows 10 einen anderen Browser spendieren. Der Internet Explorer hat also (endlich) ausgedient.

Unter dem Codenamen „Spartan“ soll der neue Browser dem neuen Betriebssystem (Win 10) verpasst werden. Bei dem Namen „Spartan“ gibt es gleich Assoziationen und das nicht zur wg. der Troika :-)

Grundsätzlich ist es (marketingmäßig) wohl ein guter Gedanke, den belasteten Namen durch einen neuen zu ersetzen. Und dass moderne Browser, schlank, schnell und schön und nicht zuletzt sicher sein sollten, ist auch in Redmond angekommen.

Ob man damit verlorene Marktanteile zurückkriegen kann? Ich glaube, das wird nicht ganz leicht werden. Eine Abstimmung bei t-online, die schon eine Weile aktiv ist, zeigt, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer (z.Zt. ca. 17.000) vom Internet Explorer nichts halten. Es gibt etablierte, sehr gute andere Browser, deren Anbietern M$ mit ihrem Vorhaben wohl eher keine Angst machen wird.

Infografik: Wie bedeutend ist der IE noch? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Ohne ISO – File keine Installation der Preview von Win10

Ihr wisst vielleicht, wie gerne ich herumexperimentiere. Nicht nur dieser Blog, sondern auch mein PC kann ein Lied davon singen. Ich halte mich dabei nicht immer an gewisse Regeln und mir deshalb schon das eine oder andere Problemchen eingehandelt.

Aber die Systeme (sogar Windows) werden immer einfacher. Auch, wenn man mitunter etwas anderes hört.

Vor ca. zwei Wochen habe ich mir das seit Kurzem zur Verfügung stehende Win10- ISO-File heruntergeladen, um es auf meinem Notebook probeweise zu installieren. Die Breitbandleistung, die mir hier zur Verfügung steht, ist nicht so besonders gut. Deshalb dauerte es einige Stunden bis ich die Datei auf dem Rechner hatte. Das Problem teilt halb Deutschland mit mir – ganz sicher die, die auf dem Land leben.

Leider musste ich nach vollendetem Download feststellen, dass mein DVD-Brenner nicht mehr arbeitet. Ich brauche das Ding so selten, dass mir die Fehlfunktion bisher nicht aufgefallen war. Schade, ich konnte also erstmal nicht brennen. Das Experiment musste warten.

Später wurde ich durch KiwiKaiser auf ein tolles Sonderangebot von Office 365 (Notebooksbilliger.de) aufmerksam. Das wollte ich unbedingt nutzen. Ich schloss daraus, dass die Auslieferung per Brief erfolgte, dass das Paket auf CD ausgeliefert würde. Deshalb bestellte ich gleich bei Amazon für kleines Geld einen portablen DVD-Brenner. So’n Ding kann man immer gebrauchen. In diesem Fall war es aber unnötig. Per Post bekam ich nämlich nur einen Software-Schlüssel mit der URL für den Download von Office 365.

Im Hinterkopf hatte ich ja, dass ich noch das ISO-File brennen wollte, um dann endlich mein Experiment durchzuführen.

Blöd nur, dass der CCleaner inzwischen sehr gründlich gearbeitet und alle „verzichtbaren“ Files gelöscht hatte. Ich hatte nämlich vergessen, die Datei aus dem Downloadverzeichnis in ein anderes zu verschieben. Und dieses Verzeichnis wird nun mal auch „bereinigt“.

Mit 61 passiert so was schon mal. :-) Jetzt müsste ich den Download noch einmal starten. Aber im Augenblick will ich gar nicht mehr. Ich warte nämlich einfach mal ab, wie die gefühlte Mehrheit zur Preview von Win10 steht. Wäre wohl ohnehin die klügere Entscheidung gewesen.

Wenn ihr diesen Schritt schon vollzogen habt, welche Erfahrungen habt ihr mit der Preview von Win10 so gemacht? Wie hat das Update bzw. die Installation hingehauen? Gab es Probleme oder war alles easy?