Bis 30.12. in der Mediathek die Frank-Sinatra-Doku ansehen

Zwischen den Tagen ist Zeit. Ihr könnt noch bis zum 30. Dezember in der Mediathek von Arte die wunderbare und sehr ausführliche Dokumentation über Frank Sinatras Leben ansehen.

Nehmt euch die Zeit. Es lohnt sich. Jedenfalls für alle, die Sinatra ein bisschen mögen bzw. gemocht haben.

Frank Sinatra (* 1915 – † 1998)

Link zur Mediathek

Roger Cicero hat zu Ehren des 100. Geburtstags des Entertainers ein gelungenes Projekt gestartet.

[Blogparade]: „Älter als ich“ — Filme aus einer anderen Zeit

Es mag für manche exotisch wirken, welche Filme ich für die Blogparade von Miss Booleana „“Älter als ich” — Filme aus einer anderen Zeit“ ausgesucht habe.

Die Aufgabe bestand nun einmal darin, die zehn aus meiner Sicht schönsten Filme aus der Zeit [highlight]vor meiner Geburt[/highlight] zusammenzustellen. Oh, das ist schon etwas her. Die Stummfilme waren nicht mehr gefragt und Farbfilme gab es auch längst. Aber trotzdem, die Film-Filme oder Mega-Buster im „klassischen“ Sinne werdet ihr hier vergebens suchen.

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Stummfilme habe ich nicht einbezogen. Soviel cineastische Begeisterung wohnt mir dann doch nicht inne. Deshalb habe ich mein Gedächtnis auf die Zeit ab den 1930 er Jahren durchkämmt.

10 Filme sind flott zusammen.

Dass die Filme aus einer Zeit stammen, in der andere Maßstäbe an Dramaturgie, Technik und eine Reihe anderer Kriterien galten, wird hoffentlich keine große Rolle spielen? Mal sehen, ob sich aus meiner Altersklasse weitere Teilnehmer finden. Das wäre doch ganz interessant.

Für echte Filmfreunde wird es keine überragende Rolle spielen, ob ein Film in schwarz/weiß gedreht wurde oder ob die Trickaufnahmen nicht annähernd an die heute bestehenden technischen Standards heranreichen. Oder?

Lange Zeit hindurch war ich ein großer Science-Fiction-Fan. Das hat sich etwas gegeben. Warum kann ich eigentlich nicht sagen. Es ist halt so. Aber der Film „Planet der Affen“ aus dem Jahre von 1968 (mit Charlton Heston) hat mich sehr fasziniert.

Und obwohl meine Begeisterung für dieses Genre im Lauf der Jahre nachgelassen hat, juckte es mich doch, die seit Beginn dieses Jahrtausends aufgelegten Filme der Reihe (von Neuverfilmungen kann man ja nicht sprechen) anzuschauen. Erst am Montag lief im ZDF um 22:15 Uhr der „Planet der Affen – Prevolution“ von 2011.

Meine Schwiegermutter (91) geht gewöhnlich zu dieser Zeit schlafen. Aber auch sie war gleich von diesem Film fasziniert. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, meinte sie. Es waren neben der Story die fantastischen Möglichkeiten, die in der Wikipedia so beschrieben werden: „Bewegung und Mimik der Schauspieler wurden am realen Drehort aufgenommen und später am Computer auf eine darüber gelegte „Affenhülle“ übertragen.“

Hier also nun meine 10 Top-Filme aus der einer anderen Zeit:

Titel / Beschreibung
1.) Arsen mit Spitzenhäubchen (1944)
Cary Grant und Peter Lorre, Regie: Frank Capra

Der Besuch bei den Tanten, bevor die Hochzeitsreise angetreten wird, hat für den Theaterkritiker, Mortimer Brewster, gespielt von Cary Grant, weitreichende Folgen. Die witzigen Verwicklungen und die schönen und spritzigen Dialoge vergisst man nicht.

[highlight]Ein großer Spaß mit einem ganz wunderbaren Cary Grant.[/highlight]

2.) Der große Diktator (1940)
Charlie Chaplin und Jack Oakie, Regie: Charlie Chaplin

Nie vergessen wird man die Hinkels Rede, die mich sehr berührt hat, wenngleich sie für unsere heutige Zeit ziemlich pathetisch klingt. Inhaltlich unterschreibe ich das, was Chaplin Hinkel sagen lässt.
Dieser Chaplin-Film offenbarte die Weitsichtigkeit Chaplins und eine Haltung, die ich bis heute bewundere. Vor allem war „Der große Diktator“ ein politisches Statement gegen Diktatur und Unfreiheit, Hass und Intoleranz. Welche Aktualität die Themen auch heute besitzen, muss ich nicht extra erwähnen.
In Nazi-Deutschland durften 12 Jahre lang die Filme Chaplins nicht gezeigt werden. Er wurde fälschlicherweise häufig als Jude bezeichnet. Es wird berichtet, dass er dazu nie öffentlich Stellung genommen hat.
Die New-York-Times schrieb über diesen Film: 
„Wahrlich herausragendes Werk eines wahrlich großen Künstlers und – aus einem bestimmten Blickwinkel – vielleicht der bedeutsamste Film, der je produziert wurde.“

3.) Der Glöckner von Notre Dame (1939)
Charles Laughton und Maureen O’Hara Regie:  William Dieterle

Es gibt einige Remakes dieses Films. Diese sehr freie Version nach Victor Hugos großem Roman, ist eine von fast 10 verschiedenen, die zu diesem Stoff verfilmt wurden.
Einerseits ist es die unglückliche Liebesgeschichte zwischen „der Schönen und dem Biest.“ Diese Verfilmung entwickelt, anders als andere Versionen, die Beziehung des unglücklichen entstellten Mannes zu einer schönen Frau. Am Ende dieses Films stirbt Esmeralda nicht und Quasimodo begeht nicht Selbstmord. Sie lebt weiter mit ihrer großen Liebe und Quasimodo bleibt einsam auf seinem Glockenturm zurück. Sowohl Charles Laughton als auch die unvergessene Maureen O’Hara spielen großartig. Zwei Oscars erhielt der Film. Leider nicht die Hauptdarsteller.

4.) Adel verpflichtet (1949)
Alec Guinness und Dennis Price, Regie: Robert Hamer

Der Film gilt als Klassiker der schwarzen Komödie.  

Der Verkäufer Louis besitzt aristokratische Wurzeln. Weil aber seine Mutter wegen der nicht standesgemäßen Heirat von ihrer Familie verstoßen wurde, will sich Louis nun rächen. Um jedoch selbst Herzog von Chalfont zu werden, muss er sich aller acht Thronanwärter entledigen. Louis’ perfider Plan nimmt schnell blutige Konturen an.Quelle: Adel verpflichtet | Film 1949 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Ganz schön böse und gleichzeitig fantastisch, wie wandlungsfähig schon damals der noch verhältnismäßig junge Schauspieler Alec Guinness diese Rolle ausgefüllt hat. [/highlight]

5.) Der blaue Engel (1930)
Emil Jannings und Marlene Dietrich, Regie:  Josef von Sternberg

Professor Immanuel Rath (Emil Jannings) hat einen geordneten Tagesablauf und lebt in seiner bis ins kleinste Detail geordneten Welt. Als Gymnasialprofessor führt er ein strenges Regiment. Das bringt ihm in seiner Klasse männlicher Schüler, den Spitznamen Unrat ein. Als er vom Klassenprimus, erfährt, dass sich einige seiner Schüler abends im Hafen-Viertel in einer Spelunke Namens „Der blaue Engel” herumtreiben, zögert Rath keine Sekunde diesem Treiben schnellstmöglich ein Ende zu setzen. In der Kneipe trifft er auf eine Welt, in der leicht bekleidete Damen frivole Lieder zum Besten geben und mehr zeigen, als die öffentliche Moral erlaubt.Quelle: Der blaue Engel | Film 1930 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Emil Jannings ist in diesem Film so wunderbar. Sein Spiel, das für die heutige Zeit vielleicht leicht übertrieben scheint, hat mich schon als Junge unglaublich berührt. [/highlight]

6.) Meuterei auf der Bounty (1935)
Charles Laughton und Clark Gable, Regie: Frank Lloyd

https://youtu.be/OtmV2tpbnjA

Die HMS Bounty segelt um das Kap Horn bis nach Tahiti. Charles Laughton spielt Captain Bligh, ein Monster in Menschengestalt, das die Disziplin nur mit der Knute aufrecht erhält. Mit der Rolle des Ersten Offiziers Flechter Christian zementierte Clark Gable seinen Status als Hollywoods Superstar – Blighs tyrannisches Kommando kann Christian schließlich nicht mehr unwidersprochen hinnehmen. Und Franchot Tone stellt den idealistischen Seekadetten Byam dar, der unmöglich beiden Vorgesetzten gerecht werden kann.Quelle: Meuterei auf der Bounty | Film 1935 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Wie auch bei „Der Glöckner von Notre Dame“ spielt Charles Laughton hier die Hauptrolle. Schon seit „Zeugin der Anklage“ mit Marlene Dietrich ist er einer meiner Lieblingsschauspieler. Dieser Film liegt leider außerhalb des zu betrachtenden Zeitkorridors (bin leider so alt). Laughton spielt den Bligh so böse und niederträchtig ich das in anderen Versionen nicht wieder erlebt habe.[/highlight]

7.) Vom Winde verweht (1939)
Clark Gable, Thomas Mitchell und Vivien Leigh, Regie: Victor Fleming,
George Cukor (ungenannt), Sam Wood (ungenannt)

Die wunderschöne und wohlhabende Scarlett O’Hara (Vivien Leigh), Tochter eines Plantagenbesitzers, verliebt sich in den Soldaten Ashley Wilkes (Leslie Howard), der jedoch ihre Cousine Melanie (Olivia de Havilland) heiratet. Am gleichen Abend trifft Scarlett zum ersten Mal Rhett Butler (Clark Gable), der sich sogleich in sie zu verlieben scheint. Vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges erzählt Vom Winde verweht die Geschichte einer jungen Frau, die es schafft sich durch alle Höhen und Tiefen ihrer Zeit zu kämpfen, die alles hat, verliert und wieder gewinnt. Nur in der Liebe ist ihr kein Glück vergönnt. Sie trauert ihrer großen Liebe hinterher und erkennt dabei vielleicht zu spät, was sie wirklich will.Quelle: Vom Winde verweht | Film 1939 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Der Film darf in meiner Aufstellung nicht fehlen. Mich hat auch fasziniert, wie technisch hochwertig und wie wunderbar dieser Farbfilm von 1939 wurde. Etwa ein Jahrzehnt davor wurden noch Stummfilme produziert! Vom Farbfilm war noch längst noch keine Rede. Der erste abendfüllende Spielfilm wurde 1935 produziert. „Vom Winde verweht“ wurde 1939 mit einem Oscar für den besten Film ausgezeichnet.[/highlight]

8.) Blinde Wut 1936

Spencer Tracy, Silvia Sydney und Bruce Cabot, Regie: Fritz Lang

 

[highlight]Spencer Tracy spielt diese Rolle einmal mehr absolut großartig. Der Film zeigt, wie aus einem einfachen, rechtschaffenen Mann ein rücksichtsloser Rächer wird. Wie dünn ist die zivilisatorische Schicht, auf die wir uns hier im Westen so viel einbilden?[/highlight]

9.) Casablanca (1942)
Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, Regie:  Michael Curtiz

Ricks Café Americain in Casablanca ist im 2. Weltkrieg der Treffpunkt vieler Menschen aus Europa, die nach Amerika fliehen wollen. Rick Blaine (Humphrey Bogart), der Besitzer des Cafés, trifft hier Ilsa Lund (Ingrid Bergman) wieder, mit der er eine Affäre in Paris hatte. Aber ein Wiederaufleben der alten Gefühle ist zum Scheitern verurteilt.Quelle: Casablanca | Film 1942 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Es gibt nur eine Sache, die mich an dem Film immer gestört hat: Wenn Bogart zu ihr sagt: „Schau mir…“ [/highlight]

10.) Zwölf Uhr mittags (1952)
Lloyd Bridges und Grace Kelly, Regie:  Fred Zinnemann

Am Tag seiner Hochzeit steht Sheriff Kane vor einer schweren Gewissensentscheidung. Soll er sich der Rache des gefürchteten Mörders Miller stellen oder dem Bitten seiner jungen Frau Amy nachgeben und die Stadt verlassen? Als um zwölf Uhr mittags der Zug in glühender Hitze im Bahnhof einrollt, hat die Stunde der Entscheidung geschlagen.Quelle: Zwölf Uhr mittags | Film 1952 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Ich würde meinen, dass mehr Spannung und Dramatik fast nicht geht.[/highlight]

Aus meinem Geburtsjahr (1953) 
Ein Herz und eine Krone
Gregory Peck und Audrey Hepburn, Regie:  William Wyler

Auf Staatsbesuch in Rom hat die junge Prinzessin Anne die dauernde Pflicht zum würdevollen Repräsentieren satt. Heimlich schleicht sie sich davon, um die “Ewige Stadt” und das wahre Leben kennen zu lernen. Am Abend schläft sie völlig erschöpft inmitten antiker Ruinen ein. Hier findet sie der amerikanische Journalist Joe Bradley und bringt sie zu sich nach Hause. Als er ihr am nächsten Tag die Stadt zeigt, beginnt eine zauberhafte Romanze.Quelle: Ein Herz und eine Krone | Film 1953 | moviepilot.de | LINK

[highlight]Ich mag Liebesfilme. So schön dieser auch ist, mir fehlte das Happy End. Es gibt Menschen, die den Film zu den schönsten und zauberhaftesten Liebesfilmen aller Zeiten zählen. [/highlight]

Obwohl es so alte Filme sind, zeige ich die Filmcover (mit einer Ausnahme) hier nicht, weil das gegen das Urheberrecht verstoßen könnte. Eine Abmahnung möchte ich nicht riskieren.

Reise im Timetunnel

https://youtu.be/F1YLgis1PW4?t=40m33s

Wovon Jens Spahn auch lebt wissen wir Dank Focus und anderen Leitmedien schon seit ca. Dezember 2012. Diese Frage des Lobbyismus war gestern also kein Thema. Über das Thema ist also längst Gras gewachsen.

Wohl aber die steile Karriere Spahns (der inzwischen Mitglied im CDU-Parteivorstand ist) und von dem wir heute (ganz frisch) erfahren durften, dass er bald Staatssekretär (unter einem sehr kritischen Chef – wir erinnern uns?!) sein wird. Glückwunsch. Ich finde übrigens, Spahn ist ein fähiger Mann, von dem wir in Deutschland mehr brauchen würden. Ganz im Ernst!

„Wie finanziert sich das und können Sie davon leben? Sie hatten ja mal einen anständigen Beruf, Sie waren mal Werbetexter….“ Die Frage stellte Lanz an den Mann hinter einem der erfolgreichsten Blogs Deutschlands. Der Blog heißt Schlecky Silberstein, sein Chef ist Christian Brandes. Ein sehr sympathischer Kerl.

Markus Lanz ist manchmal doch für was gut. Ist nicht bös gemeint! Durch seine Sendung habe bestimmt nicht nur ich endlich mal Christian Brandes kennengelernt – den Mann hinter Schlecky Silberstein, der uns seit gefühlten 100 Jahren (dabei sind es „erst“ 5 Jahre!) so viel Freude macht.

Bei ihm (im Blog) habe ich eine Idee bekommen, wie toll die Reise in diesem Timetunnel sein würde – wenn ich sie denn endlich mal antreten könnte. Den Film kennt doch noch jemand? Ich meine das Original mit Rod Taylor? Von mir aus auch die Serie, die schon den richtigen Namen hatte.

Auch Mord ist legal: Einmal säubern – bitte!

Mir muss langweilig gewesen sein. Sonst hätte ich mir diesen Film vermutlich nicht angesehen. The Purge – Die Säuberung war im Kino erfolgreich, die Kritiken waren, habe ich den Eindruck, eher mäßig. Aber von Letzterem habe ich mich noch nie abhalten lassen.

Irgendwas an Titel und Inhalt hatte mich angesprochen. Vielleicht hatte ich mit der schweren Erkältung, die ich mir zum Ende des Winters leider doch noch eingefangen hatte, ein Bedürfnis nach kaltem Grausen? So was wird es wohl gewesen sein.

[white_box]Kurzinhalt: Im Jahr 2022 regieren in den Vereinigten Staaten die „Neuen Gründerväter Amerikas“. Um die Kriminalitätsraten und Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, führt die Regierung – diesbezüglich erfolgreich – eine alljährliche „Purge-Nacht“ durch, in der alle Verbrechen inklusive Mord legal sind. (Quelle: Wikipedia)[/white_box]

Der Film hat übrigens im Kino ein Vielfaches seiner Kosten eingespielt, was in Summe ungefähr 61 Mio.  € entspricht. Warum sind solche Filme immer so erfolgreich?

Das ist ganz einfach – auch die anderen wollten sich ein bisschen gruseln. Schließlich spielt das ganze weit in der Zukunft. Ähm… ok, 2022 ist so weit ja nun auch nicht mehr weg.

Kritiken

Cinema beschreibt den Film in seiner Kritik als „hellsichtige Zukunftsparabel, deren Radikalität zutiefst verstört“. Jau, kann man schon so sagen. Zum Glück haben ein paar andere Kritiker auch was zu mosern gehabt. Den Hauptfiguren, so schreibt beispielsweise „Kino7“, fehle die schauspielerische Farbe. Dabei waren die beiden Hauptrollen mit Ethan Hawke und Lena Headley besetzt. Ich fand die beiden allerdings ebenfalls ausgesprochen blass. Natürlich nur, bis etwas Farbe (viel Blut) ins Spiel kam.

Ich fand den Film echt schrecklich (auch im Wortsinn), und ich frage mich, warum derartige Machwerke so stark nachgefragt werden. Es gibt zu viele Regisseure, denen so wenig einfällt, dass sie ihre Inspiration scheinbar nur aus menschlichen Abartigkeiten und der exzessiven Darstellung von Gewalt ziehen können. Und dafür gibt es einen großen Markt.

Aber ich muss mich ja stets, wenn ich das kritisiere, darüber belehren lassen, dass all dies keine Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen hätte, die sich mit und ohne Zustimmung ihrer Eltern diesen Mist ständig und mit Begeisterung reinziehen.

Gesellschaftskritische Anklänge?

Der Film soll eine gesellschaftskritische Note enthalten. Die ist auch schnell ausgemacht. Es geht also nicht nur um die wachsende Gewaltbereitschaft in den Gesellschaften, sondern auch ein Stück weit um Hass, der aus purem Neid heraus entstehen kann. Ziel des tödlichen Hasses werden die mit dem größeren Garten, dem großen Haus oder dem tollen Auto.

Mir kommt es so vor, als hätte ich ähnliches in der Realität (in der Zeitung und im TV) schon erlebt gesehen. Also haben doch die Recht, die mir immer zu erklären versuchen, dass das Kino nur ein Spiegel unserer Gesellschaft ist. Oder könnte es auch so sein, dass wir beide Recht haben. Das eine befeuert das andere. Aber beides ist ganz schlecht.

Spiegel

Was ich wohl für ein Typ bin? Würde ich mich aus Angst verbarrikadieren, oder wäre ich ein Kandidat, der sich aktiv an den „Säuberungen“ beteiligen würde? Kenne ich etwa in Frage kommende Zielpersonen? Weiß ich, wo sie wohnen? Nicht, dass jetzt eine/r Angst vor mir kriegt.

Ich glaube, der Film war doch nicht so mies – wenn er mich doch so beschäftigt. :lol:

Watchever, Netflix oder doch Maxdome?

Netflix wurde (für mich) überraschend fix in apple-tv integriert. Also habe ich mir einen Probemonat spendiert :-) Und weil ich ja nicht so bin, wollte ich auch noch mal überprüfen, was sich bei Maxdome inzwischen so getan hat.

Theoretisch kann man (bei einem Paketabo) Filme via Airplay vom iPad abspielen. Die App ließ dies jedoch eine ganze Zeit lang nicht zu.

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