Köln hat ein räumlich bewegliches und hochproblematisches Klientel

Polizeiarbeit ist gewiss keine einfache Sache. Deshalb finde ich es falsch, dass Polizistinnen und Polizisten oft ohne Rückendeckung der Politik dasteht.

Die Zeit nach den Silvester-Übergriffen in Köln hat gezeigt, wie fadenscheinig die Politik mit ihrer eigenen Verantwortung umgeht. Kein Wunder, dass viele Aussagen in der Öffentlichkeit als wenig überzeugend wahrgenommen wurden. Wir erlebten mir, dass es mit Ausnahme des Kölner Polizeipräsidenten keine personellen Konsequenzen gab. Ich verstehe alle, die das kritisch sehen.

In Köln gibt es 1054 Anzeigen. 13 Tatverdächtige befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft, 59 Beschuldigte gibt es insgesamt. Ist dies das also das Ergebnis guter Polizeiarbeit? Oder kommt da noch viel mehr?

Ich erinnere mich, dass ein Polizeigewerkschafter (Wendt) gleich Anfang Januar sagte, dass er sich nicht wundern würde, wenn es in diesem Fall zu keiner einzigen Verurteilung kommen würde. So schwierig würden sich die Ermittlungen darstellen.

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Der neue Polizeipräsident von Köln beeilte sich die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass nur die verstärkte polizeiliche Präsenz an Karneval dazu geführt habe, dass es nicht wieder viele schlimme Straftaten gegeben habe. Er beabsichtige, die Präsenz der Polizei deshalb weiterhin auf einem hohen Level zu halten.

Halten wir also fest: Es gab am Sonntagnachmittag die Notwendigkeit, Polizeikräfte aus dem Domumfeld kurzfristig abzuziehen. Sofort danach, so der Polizeipräsident, versammelte sich dieses „hochproblematische Klientel“ auf der Domtreppe. Deshalb sei die Polizei sehr entschieden aufgetreten und habe damit mögliche Straftaten verhindert.

Ich würde angesichts dieser Beschreibung gern wissen, warum dieses hochproblematische Klientel, wie Mathies die Gangster nennt, nicht festgenommen wurden. Waren sie alle bereits erkennungsdienstlich behandelt? Wenn man dieses Klientel doch offenbar so gut kennt, welche Erkenntnisse hat die Kölner Polizei bezogen auf diese Personengruppe hinsichtlich der Taten von Silvester?

Beiläufig fordert der Kölner Polizeipräsident (selbstredend!), dass seine Behörde personell verstärkt werden müsse. Deshalb also das Bild vom hochproblematischen Klientel?

Ich frage mich einmal mehr, weshalb die Leute nicht aus dem Verkehr gezogen werden, sondern die Polizei stattdessen in Kauf nimmt, ständig hinter ihnen herzuhecheln. Würden die Kölner Richter mitspielen und diese Leute nicht gleich wieder laufen ließen, wäre das mal als ein evolutionärer Fortschritt zu betrachten. Wir wollten doch aus Fehlern lernen – oder?

„Welt Online“ brauchte schnell mal ein Foto

Die Presse bleibt dran. Sogar gestern Abend bei „Aktenzeichen XY“ war der Terror von Köln (und Hamburg) ein Thema. Dort wurden allerdings anhand von guten Fotos Täter gesucht, die ihr Unwesen in Hamburg getrieben haben. Als ich eben diesen Artikel bei „Welt Online“ fand, erinnerte mich das mit „Kölner Silvester-Übergriffe“ untertitelte Foto an eines, das ich gestern Abend im Fernsehen gesehen hatte.

Auf der Website von „Aktenzeichen XY“ wurde ich fündig.

Beide Fotos zeigen eindeutig den gleichen Mann. Er wird vermutlich nicht gleichzeitig in Hamburg und Köln gewesen sein!

Soviel Präzision brauchen sich manche Medien trotz der Skandale um irreführende und falsche Fotos, die in den letzten Monate und Jahre öffentlich wurden, wohl immer noch nicht aufzuerlegen?

Beide Fotos zeigen einen bösen, bösen Mann. Scheinbar meint man bei „Welt Online“, dass diese Tatsache allein für die Auswahl des Fotos in einem Bericht über das Thema ausreicht.

"Welt Online" linkes Bild, "Aktenzeichen XY" rechtes Bild
„Welt Online“ linkes Bild, „Aktenzeichen XY“ rechtes Bild

Ach guck. Die haben das Bild bei Ihren Bild-Kollegen gefunden und es nur zurecht geschnitten. Gute Arbeit, Jungs und Mädels.

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P.S.: Ich bin ja gewöhnt, dass „Welt Online“ meine Kommentare nicht mag. So ist es auch in diesem Fall nicht weiter verwunderlich, dass mein Hinweis im Kommentarbereich „entfernt“ wurde:

 

Das kann weg.
Das kann weg.

Wolfgang Herles korrigiert seine Behauptungen – aber das interessiert die ARD/ZDF-Hasser überhaupt nicht

Stefan Winterbauer berichtet bei Meedia, dass Wolfgang Herles Schaden angerichtet habe. Und wem soll Herles Schaden zugefügt haben? Nach Herles Ansage im Medienquartett des Deutschlandfunks fühlen sich all die in ihrer Haltung bestätigt, die immer schon wussten, dass wir von den öffentlich-rechtlichen Sendern hinter die Fichte geführt werden.

Lassen wir mal einen Moment beiseite, dass die Art und Weise, in der sich dieses „Bewusstsein“ Luft macht – wie immer – unterste Schublade ist.

Winterbauer erwähnt angesichts der Aufregung, die sich seit Ende Januar, dem Termin der Sendung des Deutschlandsfunk durch die Republik wälzt, ein Interview, das Wolfgang Herles nur wenig später mit dem Herausgeber der Zeitschrift „Freitag“, Jakob Augstein, geführt hat.

Dort klangen Herles Einlassungen zur Beeinflussung der öffentlich-rechtlichen Sender plötzlich ganz anders.

Auf Augsteins Frage „Aber glauben Sie denn, dass die Öffentlich-Rechtlichen Informationen unterdrücken, weil diese politisch nicht opportun sind?“ antwortet Herles: „Nein, das glaube ich nicht. Die fragen sich: Was wollen die Leute hören? Was kommt gut an?“ Als Augstein nachhakt, ob es denn nicht die ominösen „Anweisungen von oben gebe“ sagt Herles weiter: Nein, das bestreite ich vehement, da ist nichts von oben befohlen. Fernsehen funktioniert als große Simplifizierungsmaschine. Komplexität wird nicht zugelassen aus Quotengründen.Quelle: Wie Ex-ZDF-Mann Wolfgang Herles der Lügenpresse-Fraktion nach dem Mund redet › Meedia | LINK

Im Übrigen waren Herles Aussagen in dem erwähnten Medienquartett auch nicht so eindeutig, dass sich daraus diese erneut hochgehypte Aufregung erklären lassen würde. Seine Einlassungen waren differenzierter als die, die immer alles ganz genau wissen, es hören wollten.

Was geschieht also nach der Richtigstellung durch Wolfgang Herles? Entweder werden seine Äußerungen glattweg ignoriert oder Wolfgang Herles wird gehuldigt als mutiger Mann, den sein Gewissen geplagt hätte.

So mutig muss er nicht sein, weil er nix mehr zu verlieren hat. Schließlich ist er inzwischen in Rente, und es ist davon auszugehen, dass das ZDF seine Pension wegen dieser „Verfehlungen“ nicht kürzen wird. :lol:

Mir fällt zweierlei auf:

1.) Das Gehetze gegen die öffentlich-rechtlichen Sender wird immer hässlicher. Ich räume ein, dass die aktuellen finanziellen Forderungen von ARD und ZDF das verständlicherweise befeuert haben.

2.) Dass sich die Kritiker, wahrscheinlich ohne einen Gedanken darauf zu verschwenden, dass auch die Quelle der Herlesschen Beichte ein öffentlich-rechtlicher Sender gewesen ist. Es ist doch sicher so, dass der Deutschlandfunk immer noch zur Lügenpresse gehört?

Wie kann man sich also auf solche Quellen berufen? Ganz schön leichtsinnig. Und dann wäre da noch der „Freitag“.

Die Bedeutung dieser Publikation wird sicher nicht ganz an das Niveau heranreichen, was den Kritikern beim Herausschreien des Begriffs „Lügenpresse“ durch den Kopf geistert. Aber – kann man Augstein glauben? Der gehört doch zu den links-grün-versifften Flüchtlingsbefürwortern. Ah, Moment. Das ist ja wieder eine andere Baustelle.

Wenn man sich allerdings die Art und Weise anschaut, wie sich die Leute ihre Überzeugungen gegenseitig in die Fresse hauen, sind die Grenzen allerdings doch ziemlich fließend.

Augsteins „Freitag“ wird schon deshalb nicht geglaubt werden, weil Herles im Interview sicher nicht die Wahrheit gesagt hat. Der hat sich, wie vor ihm andere, von den großen deutschen Sendeanstalten wenn nicht direkt, so doch indirekt manipulieren und womöglich sogar einschüchtern lassen. Und das macht ihn sogleich ja doch wieder zum integralen Bestandteil der Lügenpresse.

Aber die Leute sind flexibel. Wenn er seinen nächsten tollen Text bei „Tichys Einblicke“ geschrieben hat, ist die Welt für diese Leute spätestens wieder in Ordnung.

 

Die Rechten pflegen einen kreativen Umgang mit Interviews

Ich wette, dass viele Rechte auch die „Junge Freiheit“ als „alternative“ Informationsquelle im Kopf haben, wenn sie über die Systemmedien herhalten.

Anhand eines Interviews, das der saarländische Innenminister Klaus Boullion dem „Tagesspiegel“ gegeben hat, würde ich dazu raten, das zu überdenken. Ich meine, wenn das überhaupt noch möglich ist.

Dem „Tagesspiegel“ hatte Boullion gesagt:

Als ich seinerzeit vom übergesetzlichen Notstand gesprochen habe, waren viele erschrocken. Heute wissen wir, die Flüchtlingskrise hat die öffentliche Ordnung in Deutschland nachhaltig gestört. Und seit den Vorfällen an Silvester in Köln ist auch klar, dass die öffentliche Sicherheit gefährdet ist, weil eine Minderheit der Flüchtlinge nicht bereit ist, unsere Spielregeln einzuhalten und wir auch damit nicht schnell genug fertig werden. Aber es gibt auch eine Menge Anlass zu Hoffnung.Quelle: Interview mit Saarlands Innenminister: „Wir sind an unseren Grenzen angekommen“ – Politik – Tagesspiegel | LINK

Die „Junge Freiheit“ titelt: „Asylkrise: Innenminister warnt vor Unruhen“ und stellt Boullions Aussage im eigenen Artikel so dar:

Seit den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln und anderswo durch Ausländer sei zudem klar, „daß die öffentliche Sicherheit gefährdet ist“. Wenn im Frühjahr der Zustrom der Flüchtlinge wieder zunehme, werde „auch der einheimischen Bevölkerung irgendwann der Kragen platzen“.Quelle: Asylkrise: Innenminister warnt vor Unruhen – JUNGE FREIHEIT | LINK

Die Formulierung „… durch Ausländer“ kommt im ganzen Interview Boullions gar nicht vor.

Aber jeder muss das selbst einordnen und bewerten.

Linktipps zum Mittwoch (03.02.2016)

Nationalstaatliche Macher-Attitüden ohne Politik-Kompetenz – Netzpiloten.de | Quelle

Ich wünschte, ich könnte Sohns Sichtweise zum Hang eines politischen Pragmatismus ohne weiteres zustimmen.

Der Erfolg der AfD: Geronnener Hass, verlorene Freiheit – taz.de | Quelle

Dieser Text ist mir dagegen ein wenig zu pessimistisch. Ich glaube nicht, dass die AfD sich auf diesem Niveau halten kann. Inhaltlich ist sie nämlich unterirdisch, und ich hoffe (trotz der Umfragen) halt immer noch, dass es sich beweisen wird, dass es so viele Idioten in unserem Land nicht gibt. Die mag kaum einer und die will kaum einer.

Medien: Die Lügenpresse | ZEIT ONLINE | Quelle

Gäbe es nur mehr Publizisten mit der Klarsicht von Herrn Fischer.

Meinungsbildung funktioniert ohne jede Medienkompetenz

Wir leben nun schon eine ganze Weile mit dem Internet. Zunächst betonten Fachleute gern, dass wir, digital natives ausgenommen, uns Medienkompetenz erst noch aneignen müssten. Wenig später erheiterten Begriffe wie #Neuland die Netz-Republik.

Mir kommt es so vor, als wäre der Begriff Medienkompetenz so inflationär verwendet worden, dass heute kaum mehr davon gesprochen wird.

Stattdessen wurden zahlreiche „Informationsangebote“ geschaffen, die es uns definitiv nicht erleichtern, den Überblick über das zu behalten, was wir früher und auch heute vereinfachend als Nachrichten oder neudeutsch News bezeichnen. Ich sprechend von vereinfachend, weil m.E. schon immer ein Stück Meinung mittransportiert wurde. Meinung des Journalisten, der Redaktion, des Verlages etc. Auch, wenn das heute von vielen im direkten Vergleich mit der Vorinternetzeit nicht so gesehen bzw. bestritten werden dürfte. Aber der Wettbewerbsdruck hat zugenommen. Konkurrenz belebt das Geschäft? Das war mal. Heute herrscht Verdrängungswettbewerb in gesättigten Märkten. Wir sehen Existenzkämpfe und wundern uns trotzdem, dass diese Auswirkungen auf die Qualität von Nachrichten oder anderen Programmen hat?!

Früher™ fühlten uns informiert; unser Nachrichtenbedarf war gedeckt, wenn wir unsere Tageszeitung gelesen, auf dem Weg zur Arbeit ein- oder zweimal die Nachrichten im Radio gehört und abends je nach Gusto die Tagesschau oder Heute angeschaut hatten.

Heute werden wir von „Nachrichten“ geradezu penetriert. Dafür sorgen Internet und mobile „Endgeräte“. Ich kenne Leute (Freunde oder ehemalige Arbeitskollegen), die ihre TV-Geräte abgeschafft haben. Ihre Entscheidungen haben sie sehr bewusst getroffen. Zum Teil auch einfach deshalb, um sich diesem unübersichtlichen Angebot vorwiegend „schlechter“ Nachrichten zu entziehen. Dafür habe ich Verständnis. Aber für mich käme das nicht infrage.

Insbesondere den öffentlich-rechtlichen Sendern schlägt seit Jahren Ablehnung entgegen, die sich immer mehr zu steigern scheint. Ursprünglich entstand diese Ablehnung durch die Zwangsgebühren, die später – im Verlauf der immer hysterischer werdenden Diskussion – ungeschickterweise von WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn als Demokratieabgabe bezeichnet wurde. Ich hatte den Eindruck, dass allein diese Äußerung dem Lager der Feinde der Öffentlich-Rechtlichen weiteren großen Zulauf beschert hat.

Der Monatsbeitrag von 17,50 Euro ist vielen ein Dorn im Auge. Sie argumentieren, die Kosten für die Programme seien entschieden zu hoch und die Qualität der Programme sowieso grottenschlecht. Daneben spielen auch Personalentscheidungen der Sender eine Rolle (Jauch, Gottschalk etc.).

Erst nach und nach kamen Zweifel an der Neutralität und Objektivität der dort tätigen Journalisten hinzu. Pauschal wird von einer Nähe der jeweiligen Sender zu bestimmten politischen Parteien und zur aktuellen Regierung unterstellt. Es sind Webportale entstanden, die sich gezielt der Berichterstattung dieser Medien über konkrete Ereignisse und Regionen der Welt widmen.

Watchblogs gibt es inzwischen für viele Medien und ihre Inhalte sind durchaus nicht immer hilfreich. Gerade dann nicht, wenn es sich um die Einordnung von komplizierten Sachverhalten handelt.

Positiv ist, dass sich der Konsument es in der Hand hat, ob er sich die dort vertretenen Sichtweisen oder Argumente zueigen machen will. Ich verfolge einige dieser Inhalte regelmäßig und bin oft entsetzt über die Leichtgläubigkeit und mehr noch über die Bereitschaft, „alternativen“ Beurteilungen von teilweise hochkomplexen Zusammenhängen völlig unkritisch zu folgen. Manchmal wirkt es so, als laufe die Erwartungshaltung der Stammleserschaft dieser Angebote thematisch-ideologisch synchron mit den Aussagen in den Berichten. Nach dem Motto: ich lese da, weil ich weiß, dass die das schreiben, was meiner Meinung entspricht. Verschwörungstheoretische Ansätze sind beinahe in geworden. Vielleicht ist das die Folge davon, dass wir kein Vertrauen mehr in die staatlichen Institutionen haben. Die Medien gehören fast geschlossen zum Apparat.

Lisa Phänomen

Nehmen wir das aktuelle Beispiel des 13jährigen russischstämmigen Mädchens, das angeblich von Flüchtlingen vergewaltigt wurde. In Deutschland leben 6 Mio. Russlanddeutsche. Diese Menschen werden einen unterschiedlich engen Bezug zu ihrer ehemaligen Heimat haben.

Es wird berichtet, dass viele dieser Leute russischen Medien mehr Glauben schenken als den deutschen.

Ich finde, das ist einerseits bezeichnend. Auch im Sinne dessen, was ich davor geschrieben habe. Andererseits wäre ich ohne die konkreten Belege (nicht nur in diesem einen Fall) nicht auf die Idee gekommen, dass Menschen, die Russland und die dortigen aktuellen politischen Strukturen wohl gut kennen, sich so einseitig festlegen. Wie kann es sein, dass so viele Menschen hier leben und gleichzeitig diese Einstellung zu unserem Staat haben? Warum sollten Russlanddeutsche besser über ihr Land denken als „Biodeutsche“?

Wahrheit und Gerechtigkeit – der 2. und 3. Vorname der russischen Regierung

Russische Regierungsmitglieder haben sich der destabilisierenden Folgen der deutschen Flüchtlingskrise bedient und gegen Regierung und Behörden unseres Landes agitiert.

Diese politische Agitation ist offenbar bei vielen Russlanddeutschen auf fruchtbaren Boden gefallen. Ich sehe es so, dass sich diese Leute als Multiplikatoren russischer Politik in schäbiger Art und Weise gegen unser Land – vor allem jedoch gegen unsere Regierung – agieren. Mir ist allerdings klar, dass es in Deutschland gegenwärtig eine Menge von „Biodeutschen“ gibt, die solche Geschichten wohlwollend in ihre Agenda einbauen.

Hier ein Beispiel, über das sich jeder seine Gedanken machen muss. Versucht mal, die Wahrheit herauszufinden.

[einruecken][highlight1]Ohne ein klitzekleines Maß an Vertrauen gegenüber dem Medium eurer Wahl wird das nicht funktionieren. [/highlight1] Zudem gilt das alte Lateinerwort: „Semper aliquid haeret.“ – „Es bleibt immer etwas hängen“.[/einruecken]

 

Es ist eine Masche der Manipulation, die in den Lügensendern ARD und ZDF zur täglichen Arbeit gehört: Interviews zerstückeln, Zitate aus dem Zusammenhang reißen und das Gegenteil dessen zusammenzufrickeln, was die Interviewten tatsächlich gesagt haben. Das ist der Grund, warum sich viele Menschen mittlerweile zu Recht weigern, dieser mit Zwangsgebühren finanzierten Lügenpresse Interviews zu geben oder darauf bestehen, eigene Mitschnitte zu machen. Im Interview mit der “Jungen Welt” sagt nun auch der Anwalt der in Berlin mutmaßlich missbrauchten “Lisa”, dass das ZDF ein Interview mit ihm so geschnitten hat, dass die Aussagen in ihr Gegenteil verdreht wurden. Russische Medien hingegen hätten ihn ungeschnitten und im O-Ton gesendet.Quelle: Anwalt von “Lisa”: Das ZDF hat meine Aussagen so geschnitten, dass sie in ihr Gegenteil verdreht wurden | Die Propagandaschau | Kein LINK für diese Seite! 

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Dieser merkwürdige Kommentar bekommt 111 Sterne. Von wem wohl? Offenbar handelt es sich um Insiderinformationen. Von einem solchen Video hört man nämlich nirgends etwas. Was dann zwangsläufig bei manchen Leuten in der Aussage „Lügenpresse“ mündet.

Der Vorfall ereignete sich im Januar 2016. Im Kommentar ist von Oktober 2015 die Rede. Eine andere Lisa?

Da weisse Bescheid.

2016-02-02_13h49_29

Habe ich doch immer gesagt!

Quelle: Filterblase: Radikalisierung auf Facebook – SPIEGEL ONLINE

 

Es gibt deutliche Hinweise, dass die Sortieralgorithmen der sozialen Medien zur Meinungsbildung beitragen. Wer bei Facebook und anderswo nur noch radikale Ansichten und Behauptungen zu sehen bekommt, wird womöglich selbst zunehmend radikal. Die sozialen Medien verändern damit vermutlich bereits jetzt die Gesellschaft.Quelle: Filterblase: Radikalisierung auf Facebook – SPIEGEL ONLINE | LINK

 

Schalten wir jetzt endlich das Internet ab? [highlight1]Spinnst du!?[/highlight1]