Ein paar Tricks zur Nutzung von Jetpack-Modulen

Der Umgang mit Jetpack ist im Großen und Ganzen problemlos. Dennoch gibt es natürlich Möglichkeiten, verschiedene der inzwischen sehr umfangreichen Bestandteile an eigene Bedürfnisse anzupassen.

Ein paar der möglichen Anpassungen möchte ich hier kurz zusammenfassen.

Es gibt es ein Alternativ-Plugin, das ich selbst schon einmal eine Zeit lang ausprobiert habe und auf das ich hier vorweg eingehen möchte.  Es heißt Slim Jetpack und der Name ist Programm. Eine Reihe der Funktionen, die in der Originalversion enthalten sind, wurden eingespart. Das Plugin wurde seit Januar dieses Jahres nicht mehr aktualisiert. „Ein paar Tricks zur Nutzung von Jetpack-Modulen“ weiterlesen

Jetpack – Diät: WordPress-Plugin in der Slimversion

Manche WordPress-Nutzer beklagen, dass Jetpack den Blog mitunter ausbremst. Ich würde das nicht bestreiten wollen. Andererseits gibt es allerdings in diesem Plugin-Paket eine Reihe interessanter Lösungen, auf die man ungerne verzichten möchte.

Manchen Nutzern ist die Tatsache ein Dorn im Auge, dass Jetpack erst einmal angemeldet werden muss, um seinen Dienst überhaupt aufzunehmen. Jetpack setzt einen Account bei WordPress.com voraus.

Slimjetpack beinhaltet sehr viele der in Jetpack enthaltenen Pluginelemente (s. Screenshot). „Jetpack – Diät: WordPress-Plugin in der Slimversion“ weiterlesen

WordPress – Kommentarsystem mit Akismet

In meinen Blogs habe ich probeweise seit einiger Zeit das WordPress – Kommentarsystem eingesetzt, das Jetpack mitbringt. Notwendigerweise musste ich deshalb leider Antispam Bee von Sergej Müller durch Akismet ersetzen. Blogger werden das Problem kennen.

WordPress-Plugins Jetpack Comments und Disqus laden das Kommentarformular in einem iFrame. Darauf hat Antispam Bee keinerlei Zugriff und kann den Spam-Schutz nicht anwenden.
Quelle: Antispam Bee: Das WordPress-Plugin für den Schutz gegen Spam

Ich fand es praktisch, dass man sich mit der Jetpack-Komponente zusätzlich via Twitter oder Facebook einloggen konnte. Keine Ahnung, ob dies überhaupt als Vorteil wahrgenommen wurde oder ob meine Entscheidung sogar eher nachteilig gewirkt hat. Die bestehenden datenschutzrechtlichen Bedenken zu Akismet habe ich, wie viele andere Blogger in Deutschland, bei meiner Entscheidung zwar gekannt aber in den Wind geschlagen.

Heute habe ich im letzten Blog die Jetpack-Kommentarfunktion, Akismet abgeschaltet und Antispam Bee wieder aktiviert. Zum einen habe ich hier und in Netzexil.de das inzwischen sehr gut funktionierende Plugin Google+ Comments von Brandon Holtsclaw (Seite im Moment nicht erreichbar!) im Einsatz. Damit lassen sich Kommentare parallel zur normalen WordPressfunktion auch via Google+, Facebook oder Disqus erstellen. Disqus, das man ebenfalls einbinden kann, nutze ich im Moment nicht.

Der Hauptgrund dafür, dass ich wieder zum WordPress-Standard gewechselt bin,  ist allerdings, dass IMHO der Akismet-Spamfilter bei weitem schlechter funktioniert als Antispam Bee. In letzter Zeit verschwanden häufiger Kommentare im Spam-Filter. Das ist nicht nett und welcher Blogger kann sich das heutzutage schon leisten? :-)

Foto: Bürgerdialog ZukunftsthemenCC BY-NC-SA 2.0

Plugin-Idee: Fotos nach einer [definierten] Zeit im WordPress-Blog automatisch löschen

Für alles und jedes gibt es doch WordPress-Plugins.

Aufgrund der jüngsten Abmahnwellen (nachträglich veränderte Lizenzen) kam ich auf die Idee, dass man Fotos aus Artikeln, die ein bestimmtes Alter erreicht haben, dort ratzeputz automatisch via Plugin löschen könnte. Sinnvollerweise sollte der Löschvorgang alle Kopien in der Mediathek einschließen.

Komfortablerweise könnte man ein Flag im Artikel setzen. Darüber wird gesteuert, ob das Bild mit einem Verfallsdatum ausgestattet ist. Zum Ende der Frist würde es dann gelöscht. Die Halbwertszeit von Blogartikeln ist doch ohnehin sehr kurz. Da macht es kaum was aus, wenn das Foto später rausgelöscht würde.

Ok, man kann auch gleich auf das Foto verzichten. Aber die Idee haben wir ja schon besprochen :-)

Ultimate Tinymce und WordPress Tweaks Plugin arbeiten widerwillig zusammen

Neben dem sehr beliebten WordPress Plugin “ Ultimate Tinymce “ werden bestimmt auch viele WordPresser das  WordPress Tweaks Plugin  einsetzen.

Seit einer (der vielen) Aktualisierungen von „Ultimate Tinimce“, die bereits vor Wochen durchgeführt wurden, erschien in meiner Installation plötzlich die sehr nützliche Auswahl (ein Pulldown-Menü) für Shortcodes nicht mehr. Inzwischen (in der aktuellen Version) hat der Autor von Ultimate Tinimce das Pulldown-Menü durch eine normale Schaltfläche ersetzt.

Nach Bestätigung erscheint ein Fenster, in dem alle vorhandenen (überwiegend themespezifischen) Shortcodes aufgelistet werden.

Shortcodes in Ultimate Tinymce

Arbeitet man jedoch parallel mit dem Plugin „WordPress Tweaks Plugin“ und hat dort eingestellt, dass im Admin-Bereich das Dashboard ausgeschaltet wird, erschien zunächst (also vor der Umstellung) das Pulldown-Menü gar nicht mehr. Danach war zwar eine Schaltfläche zu sehen, es erscheint jedoch nach deren Betätigung ein „merkwürdiger“ Inhalt – jedenfalls keine Shortcodes.

Prinzipiell kann ich die beiden Plugins nur wärmstens empfehlen. Beide bringen einen hohen Zusatznutzen und sind nach meinen Erfahrungen wenig ressourcenbelastend. Den Hinweis auf dieses etwas merkwürdige Verhalten wollte ich hier einmal loswerden. :-)