Habt ihr auch das Wichtigste in der über 3 stündigen Schlagershow verpasst?

Ich bin jetzt mal gehässig:

Obwohl 6 Mio. Menschen die ARD-Show „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ mit Florian Silbereisen und vielen Schlagerstars gesehen haben verkneife ich es mir nicht zu beanstanden, dass diese Show, die Stunden gedauert hat (bis 1/2 12 Uhr!), nach dem Medienecho offenbar nur einen einzigen Höhepunkt hatte.

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Nein! Nicht den Auftritt von Helene Fischer. Ja, doch, schon. Aber mehr ging es vielen Medien um den innigen, leidenschaftlichen Kuss, den die ARD einfach frech wegzensiert hat. Die gleichgeschaltete Lügenpresse, die.

Die Regie ließ die Kameras wegschwenken als es zwischen Helenchen und Florian auf offener Bühne zum Äußersten kam. Ist das denn die Possibility? Und wir waren ihr wart nicht dabei.

„Downloadr“ – Download Manager für Chrome von Geisterhand gelöscht

Falls Ihr auch zu den Leuten gehört, denen heute auffiel, dass der geliebte Download-Manager für Chrome plötzlich „entfernt“ wurde, sucht nicht lange.

Ihr werdet im Chrome Web Store nicht fündig. Ich habe nicht mal einen Hinweis darauf gefunden, dass die Erweiterung gelöscht wurde.

[highlight]https://chrome.google.com/webstore/search/Downloadr%20-%20Download%20Manager%C2%A00.5.8?hl=de[/highlight]

Sie ist einfach futsch – ohne Angaben von Gründen! Ganz schön doof!

Diese Erweiterung war sehr nützlich, weil man mit ihrer Hilfe die letzten Download ansehen und im Ordner aufrufen konnte, ohne umständlich mit einem Dateimanager ins Download-Verzeichnis zu wechseln. Es gibt zwar Alternativen. Aber keine ist wie diese :-)

Burka-Diskussion: Wie wichtig sind uns unsere eigenen Werte?

Als ich Ilse Aigners Forderung zu Burka und Niqab  las, hatte ich gleich meine eigene Meinung dazu parat.

Meine erste Reaktion war ein Kopfschütteln, der Gedanke: „typisch CSU“. Die Aussage im Artikel bei „Merkur“ war einfach wie prägnant:

„Es geht um das gesellschaftliche Zusammenleben, das sichtbare Gegenüber. Es passt nicht in unsere Kultur, sich zu verbergen – und es widerspricht unserer Vorstellung von einer Gleichstellung der Frau. Das Gesetz sollte schnell vom Bundestag verabschiedet werden.“Quelle: Ilse Aigner fordert: Arabische Touristinnen sollen Burka ablegen | Politik | LINK

Diese Argumentation ist so neu nicht. Aber angesichts der aktuellen Debatte um die Integration der vielen Flüchtlinge und der leider davon nicht zu trennenden Gedanken über die Folgen der Attentate von Paris haben ihr neue Nahrung gegeben.

[highlight]Bei mir fallen solche Forderungen auf keinen fruchtbaren Boden.[/highlight] Es ist wohl die typisch uneinsichtige Haltung des klassischen Gutmenschen. Der Vorwurf, den ich zu hören kriege, lautet etwa so: Nur ja die Augen zumachen vor den Erfahrungen, die wir in dieser gescheiterten Multi-Kulti-Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten gemacht haben.

Ich sehe das anders. Zum einen leben wir in einer multikulturellen Gesellschaft und sie ist, trotz einiger Rückschläge, insbesondere in Ballungsräumen, nicht gescheitert. In unserem Land leben Millionen Migranten und diese sind zum allergrößten Teil bestens integriert.

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Zurück zu Aigners Ansinnen:

So stellen sich Konservative also offenbar deutsche Gastfreundschaft vor, schoss mir durch den Kopf. Dann las ich von Aigners Urlaubserlebnissen im Iran:

Als ich in den Iran gereist bin, habe ich die Gebote des Landes befolgt und ein Kopftuch getragen“, sagt Aigner. Deswegen erwartet sie das gleiche von Frauen aus dem arabischen Raum, die hier herkommen. „Solche Gesetze gelten nicht nur für Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit.“ LINK

In manchen Ländern, in denen der Islam dominiert, existiert das, was wir Toleranz nennen, nicht. Die Greuel des IS aber auch die zahllosen Hinrichtungen in Saudi Arabien und anderen islamische geprägten Ländern prägen unser Bild. Auch wenn der IS angeblich nichts mit dem Islam gemein haben soll – was immer gesagt wird – in unseren Köpfen verbinden sich die Eindrücke und beeinflussen unsere Haltung. Das ist wahrscheinlich menschlich. Aber was tun wir damit unseren muslimischen Mitbürgern bei uns an, die nichts anderes wollen, als ein friedliches Leben zu führen?

Ob es sich um die brutale Verhinderung christliche Kirchen in der Einflussspähre des Islam handelt oder um die Handhabung der nach unseren Wertvorstellungen archaischen Scharia, wir finden etliche Beispiele, die uns dazu bringen, unseren Forderungen auf Anpassung an unser westlich geprägtes Wertesystem Nachdruck zu verleihen. Nachzuvollziehen ist das.

Was aber sagen solche Forderungen und die dorthin führenden Motive über unsere eigenen Werte aus?

Wo bleibt unsere Weltoffenheit, Religionsfreiheit, Toleranz, Freiheit, Gleichzeit, Individualismus, wenn wir uns Aigners Argumentation zueigen machen?

Sie beruht in meinen Augen auf zwei zweifelhaften Punkten — 1.) einer Art von Revanchismus (die anderen sind auch intolerant) und 2.) auf blankem Opportunismus (nach dem Muster, den Muslimen muss mal gezeigt werden, was die Mehrheitsgesellschaft will, also dass diese klare Vorstellungen bzw. Forderungen an die Integrationsbereitschaft der Muslime hat).

Ich sage nicht, dass das Tragen von Burka und Niqab gestattet weiterhin gestattet bleiben sollte. Persönlich hat es mich noch nie gestört.

Das man Gästen unseres Landes allerdings nahelegt, wie Aigner es angesprochen hat, auf die gewohnte Kleidung zu verzichten, geht in meinen Augen entschieden zu weit. Wir müssen darüber nachzudenken, wie ernst wir es auch unter schwieriger gewordenen Voraussetzungen mit unseren eigenen Werten meinen!

Dass Forderungen wie die von Aigner in Bierzelten und an Stammtischen mehr denn je frenetisch beklatscht werden, kann nicht ernsthaft als Argument zählen.

Gemütliches Adventsfrühstück darf gern auch mal länger dauern

Ich finde, die Weihnachtszeit hat heute schon mal richtig schön begonnen. Ein schönes Adventsfrühstück mit unseren Freunden.

Trotz des miesen Wetters und dem allmählich aufkommenden starken Wind war es richtig gemütlich. Wir haben nicht einmal bemerkt, dass unsere Heizung zwischendurch kurz ausgefallen war.

Das Frühstück war so gegen 17.00 Uhr beendet. Und die erste Kerze brennt.

 

Bitte, keine Gewalt zur Weihnachtszeit

Der sehr nachdenkliche Artikel von Hans hat mich inspiriert, auch einen Artikel über die Weihnachtszeit zu schreiben. Was liegt am Tag vor dem 1. Advent näher?

Ich versuche, den Gedanken an die Weihnachtszeit bei alledem was mich zur Zeit beschäftigt nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

Ja, morgen ist der 1. Advent, und ich hoffe für diejenigen, die Weihnachten mit allem Pipapo, also mit Geschenken, feiern, sich dazu schon die grundlegendsten Gedanken gemacht haben. Falls ihr die Geschenke nicht schon im Haus, Speicher, Keller oder wo man das so macht, versteckt haben sollten.

Für mich ist die Weihnachtszeit immer was besonderes gewesen. Ich bin zwar nicht besonders religiös. Es liegt wohl in erster Linie daran, dass ich einen ausgeprägten Hang für die Betrachtung der Vergangenheit habe.

Deshalb behaupte ich sicher auch immer, was für eine tolle Kindheit ich gehabt hätte und dass die Weihnachtsfeste immer so schön gewesen wären. Nicht, dass mich wer missversteht: meine Erinnerungen sind einfach so positiv und trotzdem weiß ich, dass nicht alles so toll gewesen ist, wie es in meiner Erinnerung zuerst immer aufleuchtet.

Ich stamme, wie meine Frau, aus dem Arbeitermilieu. Unsere Väter gingen in den Jahren, in denen wir geboren wurden  (1953 und 1955), nach ihrer Kriegsgefangenschaft einer geregelten, wenn auch nicht besonders gut bezahlten, Arbeit nach. Die finanziellen Möglichkeiten waren also begrenzt. Für ein Auto oder ein eigenes Haus hat es im Leben nie gereicht. Auch nicht in den Zeiten, in denen die wirtschaftlichen Gegebenheiten sich deutlich besser dargestellt haben.

Ich spreche von dem Jahrzehnt, in dem, wie Neoliberale heute noch gern behaupten, die falschen Weichen in [highlight]Richtung Sozialstaat[/highlight] gestellt wurden (Staatsverschuldung) und die Löhne und Gehälter einen für damalige Verhältnisse exorbitanten Sprung gemacht haben.

Ich erinnere mich an Gespräche, die ich mit meinem Vater geführt habe. Es ging darum, welches Jahrzehnt das beste in seinem bisherigen Leben gewesen sei. Seine Antwort überraschte mich nicht – dies seien die 1970er Jahre gewesen. Ich finde das, wenn ich daran denke, insofern immer etwas komisch als ich persönlich dieses Jahrzehnt bis heute ebenfalls als das bisher beste in meinem Leben bezeichne.

Ich weiß, dass diese Zeit nicht so toll war, wie ich sie in Erinnerung habe. Der Vietnamkrieg war immer noch im Gange, der RAF-Terror grassierte in der Republik, die Ölpreiskrise ereilte die Welt und viele andere, internationale Ereignisse könnte man nennen, die keineswegs auf die positive Seite einer solchen Betrachtung erschienen.

Nicht zu vergessen, Willy Brandt, mein Lieblingskanzler ever, musste zurücktreten. Wie sich sein Nachfolger, Helmut Schmidt, in diesem Amt bewähren sollte, wusste damals noch niemand.

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Das Jahr 2015 wird uns sicher in Erinnerung bleiben. Wahrscheinlich wird vielen zuerst die Flüchtlingskrise einfallen, für deren Lösung heute keine überzeugenden Konzepte sichtbar sind.

Ich habe hier viel dazu geschrieben und meine Statements sind wohl kaum gelesen verhallt. Die Texte werden also für mich lediglich einen persönlichen Wert haben. Irgendwann mal, so hoffe ich, werde ich mich mit ihnen aus einer abgeklärteren Sicht beschäftigen. Hoffentlich schließt diese ein, dass alle Befürchtungen der vielen Leute nicht eingetroffen sind. Und hoffentlich muss ich mir nicht eingestehen, mit meinen Überzeugen völlig falsch gelegen zu haben.

Die gegenwärtigen, hasserfüllten Diskussionen, die immer mehr nicht nur aber insbesondere im Internet stattfinden, sind durch die Mörderbanden von Paris noch weiter belastet worden, obwohl es den Anschein hat, dass die Folgen der Terroranschläge die Flüchtlingskrise einen Moment in den Hintergrund rücken ließen. Aber das ist, wie viele andere Dinge, dem Fokus geschuldet, den unsere Medien auf ein Ereignis legen.

Ich verstehe uns oft nicht mehr. Mit welcher Besessenheit wir unsere Positionen vertreten und wie wenig wir bereit sind, auch nur einen Millimeter von unserer Meinung abzugehen.

Ich kann mich dabei nicht einmal ausschließen oder mein Verhalten präzise erklären. Es scheint nur ein schwarz/weiß und ein sehr eindimensionales Für oder Wider zu existieren.

Es passiert mir einfach, dass in mir Hass und Ablehnung aufkommen, nur weil andere zu den Fragen, die sich rund um die Flüchtlingskrise auftun, eine andere Meinung vertreten. Es ist dabei nicht mal die Art von Meinung, die ich direkt als rechtsradikal einordnen könnte.

Die generelle Ablehnung von Flüchtlingen, also ohne spezifische Angabe von Schein- oder tatsächlichen Argumenten reicht mir aus, um mich auf die Palme zu bringen. Argumente sind zweitrangig.

Aber als pure Rechthaberei will ich meine Haltung nicht einordnen lassen. Es steckt mehr dahinter. Mit Links oder Rechts hat all das auch nichts zu tun. Ich weiß die Antwort auf diese Befindlichkeit nicht zu geben. Aber ich bin überzeugt, dass sehr viele Leute sie teilen. Und zwar auf beiden Seiten.

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Wenn ich an die Art und Weise, die Form der Auseinandersetzungen wegen eines TV-Auftritts bei einem Musikfestival (ESC) denke, wird mir ganz anders. Xavier Naidoo polarisiert die Menschen, schein den Medien Erklärung genug für das zu sein, was zuletzt passiert ist. Ich habe mich mit den Fällen, die Naidoo so nachhaltig zur Last gelegt werden, eingehend befasst und komme zu anderen Bewertungen und Schlussfolgerungen als diejenigen, die sowohl Naidoo als auch seine namhaften Unterstützer inzwischen mit gröbsten Beleidigungen attackieren.

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Es tobt ein Krieg. Womit ich bei dem bin, was Francoise Hollande nach den schrecklichen Attentaten von Paris offenbar sofort in den Sinn gekommen ist. Nein! Ich will das nicht miteinander vergleichen. Es hat aber mit einer Art von Wahnsinn zu tun, zu der wir immer schneller bereit und offenbar auch fähig sind.

Und nicht nur das. Hollande baute seine eigene «Koalition der Willigen» innerhalb kürzester Zeit. Viele machen mit. Dieses Mal auch wir Deutschen. Angesichts des Grauens, das die Mörder von Paris vor unseren Augen ablaufen ließen, kann ich auch verstehen, dass zu drastischen Gegenmaßnahmen gegriffen wird. Aber es ist falsch!

Wir müssen inzwischen doch gelernt haben, dass dieser Form des Terrors mit kriegerischen Mitteln nicht beizukommen ist! Haben wir aus dem Wahnsinn, den der Kriegsverbrecher George W. Bush und sein Spannmann, der Brite Tony Blair im Irak ohne jedwede Konsequenz für sich selbst vollzogen haben, denn gar nichts gelernt?

Ich kann es nicht glauben, dass wir scheinbar nicht verstanden haben, dass die Art von Terror, den die USA und ihre Verbündeten über die Menschen in die Region brachten, aus der der Terror nun auf uns zurückschlägt, Konsequenzen haben würde. Zu diesen Konsequenzen zählen auch die Anschläge von Paris, obwohl sie von einheimischen Muslimen begangen wurden. Ja, es hat viel mit Werten zu tun. Und zwar mit Werten, die von unseren westlichen Gesellschaften verraten worden sind.

[highlight]Ich will die Mörder nicht entschuldigen. Im Gegenteil.[/highlight] Aber anstatt einen Krieg zu führen, sollten wir lieber etwas gegen die Ursachen tun.

Welches Vorbild sollte denn schon von den Erfahrungen ausgegangen sein, die viele Menschen bei uns und überall auf der Welt mit dem gemacht haben, was wir so gern westliche Werte nennen? Ist dieses Defizit so schwer anzuerkennen?

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Ich plädiere nicht dafür, dass für die Migranten der 3. Generation mehr Sozialarbeiter (das habe ich tatsächlich in Deutschen Talkshows so gehört) beschäftigen sollten. Menschen kann man nicht auf unabsehbare Zeit hinaus „ruhig stellen“!

Unsere Aufgabe lautet, Einwanderer richtig zu integrieren. Und das ist nicht nur die Sache der Einwanderer, sondern es ist immer die Sache von uns allen. Kriegen wir das hin?

Heute stellen wir fest, dass Einwanderer und Asylbewerber sich nicht integrieren lassen wollen und nennen solche Defizite zum Glück auch beim Namen. Aber wir dürfen nicht immer so tun, als sei dies ein ganz generelles Problem. Die positiven Beispiele kommen nicht nur bei diesem Thema in unserer Gesellschaft oft viel zu kurz. Ich kenne viele Menschen, die sehr gut integriert sind und für die die allgemeine Entwicklung noch viel bedrückender ist als beispielsweise mir als Biodeutschem.

Multikulti ist gescheitert heißt es und oft denke ich, bei diesem Statement geht es ausschließlich darum, einer politischen Vision (der, wie es leider gern heißt, links-grün-versifften Seite unseres Volkes) Knüppel zwischen die Beine zu werfen oder diese Vision am besten auszulöschen.

Dabei wissen wir zwar, dass wir seit fast 30 Jahren in einer globalisierten Welt leben und die Entfernung zwischen den Ländern so gering wie nie sind. Aber viele scheinen nicht wahrhaben zu wollen, dass beispielsweise die (bisher noch) verschwundenen Grenzen in Europa Nebenwirkungen haben, die wir in Kauf zu nehmen haben. Jedenfalls dann, wenn wir gewisse wirtschaftliche Vorteile nicht verlieren wollen.

Die Zahl der Menschen, die überall in Europa durch die Globalisierung verloren haben, ganz schön groß ist. Die Voraussagen der Politiker, die vor allem die Vorteile für die Wirtschaft im Auge hatten, waren diesbezüglich zu beschönigend. Wir erlauben uns in Europa seit Jahren eine Jugendarbeitslosenquote, die inakzeptabel hoch ist. So verlieren wir tatsächlich ganze Generationen und kaum einen scheint das zu stören. Obwohl unsere Medien auch diese Tatsachen berichten, sind die von der EU getroffenen Maßnahmen nicht wirksam. Vermutlich deshalb, weil es sich, wie zu oft, um Alibimaßnahmen handelte. Aber das ist noch ein anderes Thema.


Es ist von einer ganz anderen, geradezu apokalyptischen Dimension, was in dem Teil unserer Spähre passiert, in dem ursprünglich einmal vom arabischen Frühling die Rede war. Darüber ist viel geredet und geschrieben worden. Aber wie dumm waren wir, dass wir offenbar geglaubt haben, dass diese Konsequenzen der gewaltigen Verwerfungen an Europa spurlos vorübergehen würden?

In Deutschland, mehr noch in anderen Ländern Europas glaubt man, dass man die Probleme mit der Zahl der Flüchtlinge durch Zäune, Soldaten und Obergrenzen lösen könnte.

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Die Konsequenz einer sich noch stärker entwickelnden Mehrheitsmeinung wird am Ende wahrscheinlich diejenige sein, dass andere europäische Länder und Deutschland es nicht dabei belassen, Menschen vor den Grenzen abzuweisen. Die Menschen, die in ihrer großen Not Grenzzäune in Mazedonien niederreißen, zeigen, welche schrecklichen Wirkungen der Exodus haben kann.

Denn die abstrakte Chance auf einen Frieden in Syrien löst die Probleme leider auch nicht komplett. Die Region brennt lichterloh und neben dem IS gibt es, wie wir alle wissen, viele in anderen Terrororganisationen organisierte islamistische Kämpfer, die ebenfalls keine Sympathie für unsere Auffassung vom Leben haben. An Afrika haben wir bei alledem noch nicht mal gedacht.

Nun ja, eine schöne Weihnachtszeit euch allen.