Bush zum Dritten: Ich glaube ja, die Amis haben einen Hang zur Monarchie

Die Chancen für Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin in den USA sollen ja ganz prima sein. Der Bruder von George Dubbelyou, ein gewisser Jeb Bush, seines Zeichens natürlich Republikaner, ist allerdings ein ernstzunehmender Kandidat.

Ich habe mal gelesen, Jeb Bush wäre der erste Präsident, der gut spanisch spricht. Vielleicht könnte das in der amerikanischen Gegenwart ein wichtiges Pfund zugunsten dieses Kandidaten sein.

Eigentlich hätte ich nach den Enttäuschungen um Obama erwartet, dass das Barometer klar zugunsten der Rechten ausschlägt. Allerdings haben sich die wirtschaftlichen Bedingungen in den letzten Monaten deutlich verbessert. Und Frau Clinton ist ja aufgrund ihrer Arbeit im Parlament, als Außenministerin und durch ihre Ehe mit Bill Clinton ein echter Star. Die Amis wählen bekanntlich ja gerne Stars in hohe Staatsämter. Das haben wir verstanden, einmal ganz unabhängig davon, was wir darüber denken.

Ich glaube, die Amerikaner haben so etwas wie einen Nachholbedarf in Sachen Monarchie. Wie sonst kann man erklären, dass nicht erst seit den Kennedys die Dynastien das Land quasi wie ein roter Faden durchziehen?

Die Klasse des Kandidaten, finde ich persönlich, wird es eher nicht sein, die vielleicht dazu führt, dass bald der 3. Bush Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden könnte. Zwar ist die USA ebenso wie Deutschland oder die Schweiz föderalistisch organisiert, die Macht des zentralen Regierungsapparates ist in den allerdings unvergleichbar größer. Vielleicht ist es deshalb ganz gut, wenn man (so etwas wie) einen König hat.

Was bewirken die unerschrockenen Artikel des Henryk M. Broder?

Wenn Henryk M. Broder in dem ihm eigenen Stil mal wieder seine Abrechnung mit dem real existierenden Islam aufmacht, hagelt es Zustimmung. Ich glaube, Zustimmung in diesem Umfang hat der Mann nicht immer erhalten. Aber jetzt ist seine Zeit. Das hat inzwischen Züge von Heldenverehrung erreicht. Ich glaube, die kommt allerdings nur aus einer Richtung.

Broder ist ein Spalter, der sich selbst allerdings wohl anders sieht.  Dass er sich nach seinem Wechsel vom „Spiegel“ zur „Welt“ auf großen Zuspruch stützen kann, ist darauf zurückzuführen, dass die eifrigen Leser und Kommentatoren von PI und der vielen anderen Hetzblogs eloquenten Führern vom Schlage eines Herrn Broder einfach nicht widerstehen können und sie, wie in diesem Fall, sehr gern für „ihre Sache“ vereinnahmen. Außerdem haben diese Leute erreicht, dass Islamhetze in Deutschland auf viel Zustimmung stößt.

Nicht erst Pegida hat solche Positionen hoffähig gemacht und durch Sarrazins erfolgreiches „Sachbuch“ sind erste Dämme gebrochen. Wir haben gelernt, dass man die Wahrheit ja wohl noch sagen dürfen wird. Das war vorher ganz anders und Herr Broder ist in den Zeiten der „Lügenpresse“ halt einer der letzten Mohikaner. Er ist einer der wenigen Journalisten, denen man noch glauben kann. Solchen Schwachsinn kann man auch unter dem verlinkten Artikel im Kommentarbereich lesen. Mir dreht sich dabei der Magen um.

Broder ist der Auffassung, dass uns die politische Korrektheit mit einer parallel laufenden Beschwichtigungspolitik den klaren Blick auf die Realität verstellt hat. Nicht nur, wenn es um den Islam oder den islamistischen Terror geht.

Er tut so, als hätten wir uns unter freundlicher Anleitung unserer Politiker (von den linken Mainstreammedien ist nichts zu lesen) in die Tasche gelogen. Die nicht ausgesprochene aber deutlich hörbare Kernbotschaft: Der islamistische Terror hat sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun.

Was für eine großartige Neuigkeit, Herr Broder. Mit ähnlich blitzsauberen Erkenntnissen werden wir in aktuellen Talkrunden verstärkt traktiert – ganz so, als wäre dieser logische Zusammenhang soeben durch Geheimdienste aufgedeckt worden.

Dass die islamischen Staaten nicht als Blaupausen für Demokratiebewegungen taugen, ist den meisten von uns auch schon aufgefallen. Dass Politiker mit den Vertretern dieser Staaten trotzdem reden, damit unsere Wirtschaft mit diesen Milliardengeschäfte machen kann, scheint weder früher noch heute als besonders Problem angesehen worden zu sein. Es läuft doch prächtig mit China oder südamerikanischen Ländern, früher mit Russland also nicht nur mit islamisch geprägten Ländern, deren Rechtsverständnis (auch im Hinblick auf die Menschenrechte) wohl auch nur als fragwürdig betrachtet werden muss.

Wie international sind Menschenrechte?

„Merkel thematisierte bei ihrem Besuch auch die Verstöße gegen die Menschenrechte.“ Wie oft haben wir diesen Satz gehört? Die Geschäfte hat auch das nicht behindert und das sollte es ja auch nicht.

Mit der deutlichen Differenzierung zwischen islamistischen Terror und dem Islam wollten wir (und zwar nicht nur Politiker) klarstellen, dass Terroristen mit denen nichts zu tun haben, die dieser Religion angehören.

Da frage ich Herrn Broder, wie denn die Alternative zu dieser simplen Differenzierung eigentlich aussieht? Wie ist seine Handlungsempfehlung an die Politik oder an die Gesellschaften demokratischer Staaten?

Dem terroristischen Untier ins Auge blicken

In Deutschland leben (ja nach Quelle) 4 oder 5 Millionen Muslime mit uns zusammen. Mir kommt es so vor, als forderten wir diese ständig dazu auf, sich von den Terroristen zu distanzieren. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man es auch albern nennen.

In diesem Zusammenhang geht es -glaube ich- um etwas anderes. Eben nicht allein um unsere Sorgen über islamistischen Terror. Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen und nach Europa oder Deutschland kommen.

Ich glaube, in den hieraus verstärkt entstandenen und zum Teil nebulösen Sorgen vieler  [sic?] Menschen sehen manche Demagogen ihre Chance. Das ist auch keineswegs neu aber trotzdem gefährlich.

Sie haben ein nützliches Vehikel gefunden, um ihr braunes Süppchen zu kochen. Speziell Broder scheint es eigentlich darum zu gehen, uns Deutschen einmal mehr unsere Traumata vor Augen zu führen. Das macht er sehr gern und ich glaube, er verfolgt damit keine ehrenwerte Ziele.

Er hasst nicht nur Köln, wie er mal in einer selbst von mir als zwar ausgesprochen unzutreffenden, nichtsdestotrotz allerdings witzigen Kolumne beschrieben hat, ich glaube, er mag uns Deutsche nicht. Dabei tut er aber so, als würde er uns verzweifelt zu helfen versuchen, uns von unseren Traumata endlich zu befreien. Ich könnte das natürlich auch missverstanden haben – wie die vielen andere Kritiker Broders auch.

Was versucht uns Broder eigentlich zu sagen?

Geht es ihm darum, dass unsere Politiker aber auch wir einfachen Menschen offen und ehrlich miteinander reden und unsere Probleme mit dem Islam ansprechen?

Dass Politiker die Forderung formulieren, dass alle, die zu uns kommen, sich unseren Werten und den Grundsätzen unserer Verfassung und den Gesetzen verpflichtet sehen müssen, reicht Broder und denen, die an seinen Lippen kleben, ja offenbar nicht aus.

Er sagt das nicht explizit. Aber er stellt sich vielleicht eine gewisse Ächtung der islamischen Staaten vor, in denen die Scharia angewendet wird. Vielleicht würde er Sanktionen verhängen? Und zwar solange, bis die dortigen Führer unsere westlichen „Grundwerte“ endlich übernehmen. Das würde vielen passen aber es wird nicht passieren. Dafür muss man kein Verständnis haben, allerdings sollte man seine eigene Sichtweise unter solchen Voraussetzungen auch mal auf den Prüfstand stellen.

Jedenfalls halte ich es nicht für erfolgversprechend, wenn wir beim Kampf gegen das weltweite Phänomen des islamistischen Terror sozusagen in einer Endlosschleife von den Muslimen verlangen, sich vom Terror zu distanzieren.

Die Muslime brauchen für zweifellos notwendigen Reformen leider viel mehr Zeit, weil es im Islam keine zentrale Instanzen gibt.

Ich habe am letzten Mittwoch eine sehr interessante Talkrunde (Anne Will – „Gehört der Islam zu Deutschland“) gesehen. Den Podcast verlinke ich hier.

 

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Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie

Steckt in Grönemeyers Liedzeile: „Wir bauchen ein kurzes Statement zur Lage der Nation“ nicht so etwas wie die Beschreibung eines Fluchs der Gegenwart?

Hätten sich nicht viele (Politiker und Journalisten) lange vor den griechischen Wahlen so festgelegt, wie sie es getan haben, hätten wir am Tag danach vielleicht eine entspanntere Ausgangslage für die zu erwartenden schwierigen Gespräche mit der neuen Führung Griechenlands?

Hätten sich nicht fast alle Parteien (und Medien) so darauf festgelegt, wer und was Pegida ist, gäbe es nicht diese selbstgewählte Schraubstocksituation und Gabriel hätte seinen „Privatbesuch“ in Dresden ohne Revolte im eigenen Haus durchführen können.

Wir haben uns schon so daran gewöhnt, sofort zu allem eine Meinung zu haben oder diese von denen, die wir für verantwortlich halten, hören zu wollen, dass wir uns um jede Chance bringen, vernünftig über die Dinge nachzudenken, um erst danach eine vielleicht angemessenere Antwort geben zu können. Je größer die Verantwortung von Personen oder Institutionen ist, desto notwendiger wäre dies.

Einerseits beklagen wir den wachsenden Populismus und andererseits die Unehrlichkeit, die wir nur bei anderen und vor allem Politikern und Medien ausgemacht haben wollen. Sollten wir nicht lieber darüber nachdenken, was es eigentlich bedeutet, zu allem sofort eine Meinung und am besten auch gleich die Lösung für komplexeste Sachverhalte parat haben zu sollen?

Nein, wir machen das genaue Gegenteil, wir treiben die Spirale mit unserer Erwartungshaltung weiter an. Dies zeugt von der Gier nach Skandalisierung, ohne die es heute nicht mehr zu laufen scheint. So schaukeln wir uns mit den üblich gewordenen Erregungsreflexen weiter hoch.

Das mag auch ganz spannend sein – für eine gewisse Zeit. Der Katalysator für die Entwicklung heißt Neuland Internet. Meine Hoffnung ist, dass wir irgendwann (möglichst bald!) erwachsen werden und die Mechanismen endlich begreifen, die unserer Gesellschaft offensichtlich nicht so gut bekommen. Es gab zum Ende des letzten Jahres Umfragen zum Thema Zufriedenheit. Mich hat überrascht, dass so viele Leute positiv und mit einigermaßen hohen Erwartungen ins neue Jahr gingen. Die Werte stehen im krassen Widerspruch zur Haltung der (von mir) gefühlten Mehrheit zu politischen Repräsentanten und Institutionen.

[alert type=“info“]Der Titel des Beitrages ist ein Zitat von Wilhelm Busch.[/alert]

Man muss den Dingen ins Auge sehen

Alexander Grau beschreibt gestern im Cicero die „Identitätslosigkeit der linksliberalen Intellektuellen„.

Als Nichtakademiker und als nicht der Kohorte der von ihm ins Fadenkreuz genommenen 68er-Generation müsste ich (61) mich nicht angesprochen fühlen. Ich tues aber trotzdem. Und zwar deshalb, weil mir Graus massive Beschuldigung der linksliberalen Weltsicht gehörig auf den Keks geht.

Die Behauptung, dass der linke Mainstream diese Republik beherrsche, liest man seit Jahren auch in rechtsnationalen, ausländer- und islamfeindlichen Blogs. Der Stand der Diskussionen ist sehr angespannt.

Grau beschreibt keine Lösungen für die Probleme, die den Anlass für seinen Artikel bildeten. Er beschränkt sich auf die Beschuldigung der Linken. Sein Artikel ist limitiert auf eine sehr einseitige Analyse des Status quo.

Wenn es zutrifft, dass jeder Verbesserung eines Zustandes eine gute Analyse vorausgehen muss, würde ich mich unterm Strich also positiver zu Graus Artikel äußern wollen.

Aber wie sieht Graus Position denn im Detail aus? Wie sieht seine konservative Sicht, seine Empfehlung konkret aus? Schaffen wir den Islam ab oder linksliberale Sichtweisen? Darüber schweigt er, wie interessanterweise übrigens auch andere Autoren aus dem nationalen und konservativen Lager.

Der folgende Versuch einer Handlungsempfehlung zur Lösung des Terrorproblems ist nicht ernst gemeint. Ich finde, ich muss das dazu sagen, weil man im Internet ganz schnell missverstanden wird.

Die Empfehlung ist auch deshalb ein bisschen schwierig, weil der linke Mainstream in Deutschland laut Grau die tatsächlichen Ursachen bis heute nicht wahrhaben will und ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass ein „Paradigmenwechsel“ speziell der linksliberalen Sichtweise an dem weltweiten Phänomen irgendwas ändern würde.

Nun, ich versuche es dennoch:

  1. Die christlich-abendländische Kultur, ihre Repräsentanten und die dieser zuzurechnenden Völker haben immer Recht und bestimmen deshalb die moralisch-ethischen Wertmaßstäbe.
  2. Der Islam als Religion bzw. der Koran ist verantwortlich für alle Terroranschläge von muslimischen Tätern.
  3. Das Risiko, das in der von muslimischen Migranten selbstgewählten Isolation (inkl. der Folgen wie Arbeitslosigkeit, Quote Jugendarbeitslosigkeit) durch so genannten Parallelwelten, ist nicht länger hinzunehmen. Volle Assimilation in die Gesellschaft des Gastlandes ist obligatorisch (auch wenn Erdogan kotzt).
  4. Zur Auflösung der persönlichen Konfliktlage wird allen Muslimen dringend empfohlen, ihren Glauben aufzugeben und entweder zum christlichen Glauben zu konvertieren oder -notfalls- das Leben als Agnostiker weiterzuführen.
  5. Sollten diese Maßnahmen nicht innerhalb der nächsten 2 Jahre umgesetzt sein, hat das die Ausweisung in die Abstammungsländer zur Folge.
  6. Kriminelle Muslime werden unverzüglich in ihre Abstimmungsländer ausgewiesen.