Die Säkularisierung in der Türkei ist wohl stärker, als wir angenommen haben

Ich dachte, der Rückhalt von Erdogan in der Türkei wäre bedeutend stärker. Interessant zu sehen, dass die Trennung zwischen Kirche und Staat dort offenbar mehr geschätzt wird, als viele in Deutschland das vielleicht dachten.

Interessant fand ich auch, dass es in mehreren großen Städten der Türkei zu Demonstrationen gekommen ist.

Jedenfalls zeigen diese Nachrichten, dass wir nicht genug über die Türkei wissen. Ich bin überzeugt davon, dass die Demonstrationen viele Deutsche überrascht haben, wenn sie diese wahrgenommen haben.

Korrekt gebloggt, ey

Bisschen sperrig vielleicht, der Titel: „Ethik und Moral – was sollte ein Blogger – Nicht!?“. Also, um unterschiedliche Meinungen und erhitzte Gemüter geht es nicht. Obwohl, die Art und Weise, in der wir uns „begegnen“ – nicht allein wir Blogger – wäre es auch wert, einmal diskutiert zu werden.

Es scheint so, als stecke in manch einem Blogger ein handfester Idealist. Eigentlich nicht nur bei Bloggerinnen und Bloggern, sondern vor allem entdeckt man ihn auch bei Kommentatoren, die es zum Glück immer noch gibt, und die sich nicht selten schwer ins Zeug legen.

Zum aktuellen Webmasterfriday geht es um ethisches Bloggen oder besser gesagt, es geht u.a. um die Frage, ob man zum Beispiel Links kaufen oder verkaufen darf, um Geld zu verdienen und noch einfacher ausgedrückt, um als Blogger voran zu kommen. Angeregt wurde dieses Thema von Philipp Greifenstein.

[alert type=“success“ close=“false“ heading=““]Ich sach mal: Es kommt drauf an.[/alert]

Allerdings weniger darauf, wie ich oder wie überhaupt andere Blogger dazu stehen, sondern mehr, wie der einzelne sein Ding aufzieht und wie er sein Projekt sieht. Ob es nun das pure Mitteilungsbedürfnis ist mit der erst später einsetzenden Erkenntnis, dass das tatsächlich auch andere interessiert, was er da in die Welt hinausposaunt. Vielleicht hat der Blogger aber auch von Beginn an die kommerziellen Aspekte gesehen und sein Handeln darauf eingestellt. Ich stehe nicht an, um darüber zu urteilen.

Hauptsache guter Content, sagt Sascha Lobo doch immer. Und da hat er wirklich Recht. Die Crux ist, dass nicht alle das Gleiche unter „gutem Content“ verstehen. Und auch das ist positiv am Bloggen. Differenzierte Meinungsbilder beleben insbesondere das „Geschäft“ des Bloggens. „Korrekt gebloggt, ey“ weiterlesen

Premium – Themes für WordPress oder doch lieber eins „von der Stange“?

Meine Erfahrungen mit Premium-Themes für WordPress sind eigentlich positiv. Ich glaube, ich kann mir ein Urteil erlauben. Die, die mich kennen, wissen, wovon ich spreche. :-) Bisher habe ich trotz meiner fehlenden Englischkenntnisse noch jedes Theme zum Laufen gebracht. Und das waren… nicht wenige. :-) Das ist heutzutage ja wirklich auch keine Kunst mehr. Oder sagen wir so: Es sollte keine sein. Wenn ein Theme allerdings so sperrig ist, dass man dafür auf liebgewonnene Gewohnheiten, zum Beispiel gewisse Plugins verzichten müsste, hört auch für mich der Spaß auf. Von einem Premium – Theme erwarte ich, dass es läuft und zwar mit Plugins. Zum Glück ist das nach meinen Erfahrungen bei den allermeisten Produkten auch der Fall.

Gestern sah ich bei Themeforest ein noch relativ frisches Theme, das auf den Namen „Official Retina“ hört. Es kostet 45 $ und liegt, was den Preis angeht, noch in einem vertretbaren Rahmen. Ehrlich gesagt, ich war gleich total begeistert, weil ich schon lange ein WordPress-Theme gesucht habe, das dem ähnlich ist, das das Smashingmagzine einsetzt. Kürzlich habe ich ein anderes tolles Theme von Automattic gesehen, das sage und schreibe bei 150 $ lag. So viel Geld würde selbst ich nicht investieren – auch wenn das betreffende Theme wirklich sehr gut aussah und technisch wohl auf aktuellstem Stand war. „Premium – Themes für WordPress oder doch lieber eins „von der Stange“?“ weiterlesen

Kundenservice 1. Güte: Flickr teilt mir heute mit, dass ich noch Zeit habe zum kostenlosen Account zu wechseln

Diese Post erhielt ich heute von Flickr. Spektakulär ist das wirklich, denn man bietet mir an, von meinem Bezahl-Account zum kostenlosen zu wechseln und sagt mir sogar, wie lange ich dafür noch Zeit habe. Ob Yahoo ein neues Geschäftsmodell entdeckt hat? Hoffentlich kommt die Telekom auch dahinter. Wenn ich aber doch mein Abo nicht verlängere, passiert doch gar nix. Ich habe doch auch 1 TB. Gibt es mehr Limite? Für fast 50 $ werde ich meinen Pro-Account, nur um keine Werbung zu sehen, nicht verlängern. Bin Kunde seit 2004.

WordPress – Kommentarsystem mit Akismet

In meinen Blogs habe ich probeweise seit einiger Zeit das WordPress – Kommentarsystem eingesetzt, das Jetpack mitbringt. Notwendigerweise musste ich deshalb leider Antispam Bee von Sergej Müller durch Akismet ersetzen. Blogger werden das Problem kennen.

WordPress-Plugins Jetpack Comments und Disqus laden das Kommentarformular in einem iFrame. Darauf hat Antispam Bee keinerlei Zugriff und kann den Spam-Schutz nicht anwenden.
Quelle: Antispam Bee: Das WordPress-Plugin für den Schutz gegen Spam

Ich fand es praktisch, dass man sich mit der Jetpack-Komponente zusätzlich via Twitter oder Facebook einloggen konnte. Keine Ahnung, ob dies überhaupt als Vorteil wahrgenommen wurde oder ob meine Entscheidung sogar eher nachteilig gewirkt hat. Die bestehenden datenschutzrechtlichen Bedenken zu Akismet habe ich, wie viele andere Blogger in Deutschland, bei meiner Entscheidung zwar gekannt aber in den Wind geschlagen.

Heute habe ich im letzten Blog die Jetpack-Kommentarfunktion, Akismet abgeschaltet und Antispam Bee wieder aktiviert. Zum einen habe ich hier und in Netzexil.de das inzwischen sehr gut funktionierende Plugin Google+ Comments von Brandon Holtsclaw (Seite im Moment nicht erreichbar!) im Einsatz. Damit lassen sich Kommentare parallel zur normalen WordPressfunktion auch via Google+, Facebook oder Disqus erstellen. Disqus, das man ebenfalls einbinden kann, nutze ich im Moment nicht.

Der Hauptgrund dafür, dass ich wieder zum WordPress-Standard gewechselt bin,  ist allerdings, dass IMHO der Akismet-Spamfilter bei weitem schlechter funktioniert als Antispam Bee. In letzter Zeit verschwanden häufiger Kommentare im Spam-Filter. Das ist nicht nett und welcher Blogger kann sich das heutzutage schon leisten? :-)

Foto: Bürgerdialog ZukunftsthemenCC BY-NC-SA 2.0

Netzneutralität USA: Wikipedia darf man wirklich nicht alles glauben

Netzneutralität ist in Europa, inbesondere in Deutschland, zwar ein Thema aber es gibt kaum ein Land, in dem sie bereits gesetzlich verankert ist. §41 des Telekommunikationsgesetzes ist ganz interessant, regelt diese jedoch nicht im Sinne der Netzaktivisten. Das ist lediglich in den Niederlanden der Fall. In den anderen Ländern ist es überwiegend kein Thema oder eines, das lediglich in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung „geregelt“ wurde.

In der Wikipedia las ich, dass die bisherigen Initiativen in den USA abgelehnt worden seien. Dies scheint falsch zu sein. Jedenfalls nach dem #ZDFCheck. Danach wurde die Netzneutralität nach harten Ringen gesetzlich festgeschrieben.  Dennoch, man kann Deutschland hinsichtlich der Diskussionen um eine gesetzlich zu verankernde Netzneutralität nicht als Entwicklungsland bezeichnen, wie das in der aktuell geführten Diskussion gern getan wird.

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[symple_tab title=“Netzneutralität per Gesetz“]

Politische Diskussion – Ein öffentlicher Diskurs über Netzneutralität ist aus der Europäischen Union und den USA bekannt. Mit Gesetzesentwürfen soll die Netzneutralität verankert werden. Bislang wurden in den USA alle Gesetzesentwürfe abgelehnt, die die netzneutrale Datenübermittlung verankern sollten.[16][17]
Quelle: Netzneutralität – Wikipedia

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[symple_tab title=“USA“]

In den USA ist die Federal Communications Commission für die Regulierung des Kommunikationsmarktes tätig. Nach langem Ringen wurde die Netzneutralität gesetzlich festgeschrieben, Diskussionen lösten aber die Regeln für die mobile Nutzung aus.
Quelle: Wer geht wie mit Netzneutralität um?

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