Warum so viele vorzeitig und mit weniger Geld in Rente gehen

Die Zahlen der Rentenversicherung geben jedoch keinen Aufschluss darüber, wer gezwungenermaßen und wer freiwillig vorzeitig das Berufsleben beendet.
Süddeutsche Zeitung

Wenn jemand im Alter von um die 60 arbeitslos wird, kriegt sie oder er keinen neuen Job mehr. Ausrufezeichen. Warum wird trotzdem so getan, als sei dies anders?

Die Süddeutsche schreibt weiter:

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen deutlich auf 29,3 Prozent gestiegen.

Na klasse! Nicht mal ein Drittel der Leute dieser Altersgruppe haben eine Beschäftigung! Sollen wir uns unter dieser Voraussetzung wirklich darüber wundern, dass immer mehr Leute mit Abschlägen in Rente gehen? Absurd ist das! Wir werden für dumm verkauft, und man will uns damit beruhigen, dass die Statistik in diesen differenzierten Fragestellungen keine klare Antwort gibt. Schaut euch um. Wie läuft es in den Betrieben – in großen und in kleinen?  „Warum so viele vorzeitig und mit weniger Geld in Rente gehen“ weiterlesen

Das ist der 6.000. Beitrag im Netzexil

Google spricht, dass „Netzexil“ heute bereits über 800 Besucher hatte. Besucher, nicht Seitenaufrufe. Das ist phänomenal für hiesige Verhältnisse. Normal sind nämlich unter 100 Besuche am Tag. Ich erwähne diesen Rekord, weil er so schön zum 6000. Artikel passt. Den schreibe ich gerade!

6.000 Artikel und im Moment 18.566 Kommentare. Das ist die Bilanz meines Bloggerschaffens der letzten Jahre. Davor – mit Finger.zeig.net waren es so rund 4.000 Artikel und eine Anzahl von Kommentaren, die ich nicht mehr im Kopf habe.

Ein neues Blog braucht eine Weile bis regelmäßige Kommentare eintreffen. Leider hat sich in den letzten – sagen wir – 2 Jahren viel geändert. Ich finde, viele Blog-LeserInnen sind in die sozialen Netzwerke abgewandert. Zum Glück sind davon aber nicht alle Blogs betroffen. Vor allem die großen Blogs mit hoher Reichweite spüren diese Veränderung wahrscheinlich weniger. Aber viele kleine Blogs (das sieht man auch, wenn man die verschiedenen Blogrolls mal spaßeshalber durchklickt) sind heute verwaist. Und das macht mich manchmal ein bisschen traurig.

„Das ist der 6.000. Beitrag im Netzexil“ weiterlesen

Katrin Sass und das Dschungelcamp

Katrin Sass hatte heute bei Markus Lanz einen hammermässigen Auftritt zum Thema Dschungelcamp. Sie hat sich über das dämliche Gequatsche eines der ehemaligen Protagonisten derart aufgeregt, dass man zeitweise wirklich Angst ums sie haben musste.

Die mögliche Verleihung des Grimme-Preises an die RTL-Sendung war für die großartige Schauspielerin ganz offensichtlich zu viel.

Ich glaube, die meisten Anwesenden im Studio teilten die Sichtweise von Frau Sass. Sass‘ Rant wird sicher als legendär die TV-Geschichte eingehen. Sie saß neben einem der Gewinner einer früheren Dschungelcamp-Staffel. Der hat sein Fett wegbekommen, und er hat sich das auch redlich verdient.

Youtube-Video

„Katrin Sass und das Dschungelcamp“ weiterlesen

Das Werkzeug nicht vergessen

Die „Social Media Zentrale“ HootSuite benutzen viele sicher schon lange längst. Ich habe dieses sinnvolle Social-Media-Management-Tool zwischendurch fast ganz vergessen. 

Auch die schon geraume Zeit verfügbare Chrome App hatte ich gelöscht und das Icon war von von meiner Symbolleiste verschwunden.

Weshalb man bei diesem Überfluss an guten Tools dazu neigt, das eine oder andere davon auch mal für eine Zeit „beiseite zu legen“ muss ich bestimmt nicht erklären. Es heißt ja nicht zu unrecht: „Konkurrenz belebt das Geschäft“ oder auch „Das Bessere ist der Feind des Guten“. Womit ich allerdings nicht sagen will, dass in meinem Fall HootSuite von einem anderen Tool abgelöst worden wäre. Eher war es die Ablenkung durch die irre Vielfalt unterschiedlichster Möglichkeiten.

In meinem Fall sind noch iPhone und iPad hinzugekommen. Damit erschlossen sich weitere reizvolle Übungsräume und die parallele Nutzung von Tools, die alle den gleichen Zweck erfüllen, ist vermutlich nicht so sinnvoll.

„Das Werkzeug nicht vergessen“ weiterlesen

Grimme-Preis für das „Dschungelcamp“?

Mit einem Grimme-Preis werden Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind.

Wenn das „Dschungelcamp“ für die Preisverleihung (der Grimme-Preis soll der bedeutendste Fernsehpreis Deutschlands sein!) zur Debatte steht (nominiert ist), kann ich darüber nur mein Missfallen kundtun – was ich hiermit tue! Vielmehr fällt mir dazu allerdings nicht mehr ein! Fernsehen in Deutschland anno 2013 halt. Die bisherigen Preisträger sollten darüber nachdenken, ob sie den Preis behalten.

In meinen Augen ist bezeichnend, dass das „Dschungelcamp“ sicher weitergeht. Eine andere Sendung („Roche & Böhmermann“ (ZDFkultur/ZDF)), die ebenfalls nominiert ist, wird wohl hingegen eingestellt, wie wir dieser Tage erfahren durften. Aber es lag nicht, wie ich zuerst gedacht habe, daran, dass diese Sendung zu niedrige Quoten hatte, sondern wohl eher am Streit der beiden Moderatoren.

A bisserl a Diskriminierung geht allaweil

Da schreibt eine gern gelesene Bloggerin folgendes zur gestrigen #Jauch-Sendung, die scheinbar aus Prinzip bzw. wie nicht anders zu erwarten, überwiegend negative Kritiken im gleichgepolten, also GEZ-hassenden Web erhält:

Ich finde Wiebke Bruhns immer noch aufschlussreich, sie spiegelt uns, wie es vor der Frauenbewegung war im Zeitgeist.

Mag ja sein, dass man Frau Bruhns Äußerung mit dem damaligen Zeitgeist erklären kann. Ich frage mich, welcher Zeitgeist wohl der bessere ist. Ich tendiere zum damaligen! Aber bestimmt nur, weil ich a) ein Mann bin und b) fast 60 Jahre alt…

Das Brüderle – Bashing beruht, wie auch die Repliken auf viele Äußerungen älterer Leute (Männer und Frauen), ein bisschen zu offensichtlich auf dem, was wir heute gern und dann auch ordentlich empört als Diskriminierung älterer Menschen bezeichnen. „A bisserl a Diskriminierung geht allaweil“ weiterlesen