Was, wenn schweizerische Laptops das Hoheitsgebiet ihrer „Pirateninsel“ verlassen?

Was passiert eigentlich, wenn ein Schweizer via BitTorrent ein urheberrechtliche geschütztes Produkt herunterlädt? Gar nichts. Die Schweizer haben es nämlich richtig gut. Sie sind nicht, wie wir es in Deutschland zur Genüge kennen, den Organen der Rechtspflege „ausgeliefert“.

Was passiert aber, wenn dieser Schweizer Bürger seinen Rechner in die Bundesrepublik Deutschland mitnimmt und der in der Schweiz begonnene aber noch nicht abgeschlossene Download beispielsweise in einem deutschen Hotel via WLAN fortgesetzt wird?

Das Hotel wird abgemahnt und darf für den Gast zahlen. Jedenfalls, wenn sich das Hotel nicht mittels geeigneter Schutzmaßnahmen (Passwort, Erklärung zum Thema illegaler Kopien) hiergegen abgesichert hat.

Das ist keine Fiktion, sondern Realität – in Deutschland, anno 2012.

Katholische Amtsträger schreiben für Kreuz.net

Diese skandalöse Erkenntnis sollte jeden Katholiken dazu veranlassen, die vertraglichen Grundlagen mit seiner Kirche zu überprüfen. Die „Autoren“ sind keine schwarzen Schafe, sondern es sind menschenverachtende Hassprediger, die in einer christlichen Kirche keinen Platz haben dürfen!

Meine nüchterne Erkenntnis lautet: Hassprediger mögen wir in Deutschland gar nicht – aber leider aber nur, wenn sie einer anderen Religion angehören.

Kein Geld für die Pflege alter Menschen — wirklich?

Die Krankenkassen sollen einen Teil ihrer Milliardenüberschüsse an ihre Kunden zurückerstatten. Auch im Gesundheitsfond sind Milliarden Euros gebunkert. Am liebsten wollen die Krankenkassen aber unser Geld behalten. Nur langsam ist etwas Bewegung in die Diskussion gekommen.

Heute lesen wir bei SpOn , dass 400.000 alte Leute ihren Platz im Seniorenheim nicht mehr bezahlen können. Und natürlich geht es da um Milliardenbeträge. Pflegeplätze werden auch immer teurer. Nun kann man sagen, nicht alles ist uns zu teuer. Beim Autokauf werden inzwischen enorm hohe Preise in Kauf genommen. Die Kosten für die Pflege alter Menschen nehmen wir weniger gelassen. Wir reden gleichzeitig darüber, dass die Kosten zu hoch sind und monieren, dass das Pflegepersonal ungerecht bezahlt wird. Was stimmt da nicht?

Vielleicht liegt auch das am Euro? Die enormen Preissteigerungen, von denen alle reden, die es ja aber angeblich gar nicht gegeben hat, haben Preise und Leistungen wahnsinnig verteuert, während viele Leute heute weniger verdienen als vor der Einführung des Euro. Und bei den Rentnern ist dieses Missverhältnis zwischen Preisentwicklung und Rentenhöhe noch extremer.

Ich frage mich, ob es dann reichen würde, wenn wir an anderer Stelle weniger Geld für Sozialleistungen ausgeben würden, um dann die Pflegekosten für alte Menschen zu subventionieren? Denn die können mit ihren durchschnittlichen Renten diese Kosten einfach gar nicht aufbringen. Die Pflegekräfte verdienen wenig. Warum sind die Kosten für die Pflege dann aber so hoch, obwohl doch der Anteil der Personalkosten logischerweise der höchste sein dürfte? Wer verdient sich da eine goldene Nase und warum wissen wir so wenig über die Details der Finanzierung?

Alles so schön bunt hier: Windows 8 installiert und zufrieden zurückgelehnt

Also, mir gefällt Windows 8

Heute Abend habe ich mir was gegönnt, was 29,99 Euro gekostet hat.

StartbuttonBisher habe ich mich mit dem Thema „Windows 8» überhaupt noch nicht auseinander gesetzt. In Glaubenskriege mische ich mich nur ein, wenn es um Politik geht. Das Thema ist einen Tick weniger emotional. ;)

Ich habe verstanden, dass von diesem Betriebssystem gewissermaßen die Zukunft von Microsoft abhängen soll. Nun ja, die, die das behaupten werden wohl wissen, wovon sie reden. Eine Nummer kleiner wäre mir bei sowas immer lieber.

Was soll ich sagen, ich bin jedenfalls ganz angetan vom neuen Windows 8. Es gibt ja viele, die sagen, man müsse sich total umstellen und würde quasi wieder bei Null anfangen. Was für eine Übertreibung.  Ich finde glatt, das Gegenteil ist der Fall. Hat der mausaffine Nutzer erst mal die Windowstaste entdeckt, ist er ruckizucki auf dem Desktop. Und einmal dort angelangt ist eigentlich alles so wie gewohnt – unter Win7.

Nachvollziehen konnte ich die Klagen darüber, dass der Startbutton fehlt. Den habe ich bei einem alten Bekannten sofort runtergeladen und alles ist gut.

Skandal: Glos hat sich als Wirtschaftsminister gegen seinen Amtseid versündigt und sich doch tatsächlich für die Wirtschaft eingesetzt.

Jens Berger hat mal wieder bewiesen, dass Linke nicht immer recht haben. Auch wenn die „Gegenseite“ uns das doch so gern vorhält. :razz: /ironie

Dass Glos in einer Parallelwelt lebt, zeigt er auch in Minute 31:00 der Jauch-Sendung. Nach Glos Selbstverständnis kassiert er seine fürstlichen Nebeneinkünfte (über 546.000 Euro pro Jahr) nicht wegen seiner ehemaligen Tätigkeit als Wirtschaftsminister, sondern offenbar deshalb, weil er ein so helles Köpfchen ist. Was einen Müllermeister mit mittlerer Reife dazu qualifiziert, von der Beteiligungsgesellschaft RHJ (früher Ripplewood) als Berater mehr als 7.000 Euro pro Monat beziehen, weiß sicher nur Michael Glos. Für jeden Beobachter, der sein Gehirn nicht in den frühzeitigen Winterschlaf verabschiedet hat, erschließt sich Glos Argumentation nicht.

Zuerst beklagt sich Berger darüber, dass Glos zu viele Nebeneinkünfte bezogen hat, dann wirft er ihm vor, dass er sich auch für „die Wirtschaft“ einsetzt (er war aber doch Wirtschaftsminister, wenn ich es richtig erinnere?) und dann wirft er ihm am Schluss seiner wunderlichen Tirade vor, dass er (Glos) doch eigentlich gar keine Eignung besitzt, um überhaupt Vorträge zu halten. Glos hat nämlich nur mittlere Reife und ist Müllermeister.

Diesen Beitrag finde ich – wieder mal – einfach nur zum Kotzen. Und für mein Resümee muss ich nicht mal „nachdenken“. Im Grund geht es Berger darum, Zweifel an der Integrität des ehemaligen Wirtschaftsministers zu sähen. Hat er sich etwa (auch) bestechen lassen? Das wäre die richtige Tonalität, in die das Ganze einzuordnen ist. Mies.