Wenn „Top-Ökonomen“ schon von historischen Tragödien berichten

Sorgen machen sich ja nun die meisten über die anhaltend schlechte Lage rund um den Euro und die Schuldenkrise.  Natürlich auch bei uns in Deutschland, obwohl unsere Wirtschaft im Vergleich zu anderen europäischen Ländern – noch – floriert.

Interessant finde ich insbesondere, dass ein Mann wie El Erian, der einer großen Investimentgesellschaft vorsteht, zu diesen Einsichten gekommen ist (s. insbesondere letzter Absatz). Weiterlesen

FreeCommander mit neuer Beta-Version

Dateimanager in Ergänzung oder als Ersatz für den Windows Explorer werden nicht von allen Nutzern benötigt. Es gibt eine Reihe guter Produkte auf dem Markt – auch als Freeware. Einen Blick darauf zu werfen, lohnt immer. Meistens will man danach den Dateimanager nicht mehr missen.

Ich benutze nun schon seit einigen Jahren den „FreeCommander“ von Marek Jasinski. Ein sehr schöner und zuverlässiger Dateimanager, der auch im Vergleich zu kostenpflichtigen Programmen dieser Art viel zu bieten hat.

Seit Anfang dieses Monats gibt es eine neue Beta-Version, die sich inzwischen ebenfalls bereits sehen lassen kann. [Download] – übrigens jetzt auch mit deutscher Übersetzung

Hier ein Screenshot:

China: Behördliche Willkür schreckt deutsche Unternehmen

Die Arbeitskosten steigen  — überraschenderweise in China. Das gefällt u.a. auch den deutschen Unternehmern überhaupt nicht. Sie beklagen sich über behördliche Willkür.  Als Beispiel dafür wird die unangemeldete Einführung von Sozialabgaben genannt. In Deutschland ist es üblich, für gewisse Risiken Rückstellungen zu bilden. Offenbar dachte man, dass jedwedes sozialstaatliches Teufelszeug in China durch den Rost fallen würde. Ich sehe mit Freude, dass die Chinesen schnell lernen.

Die Goldgräbermentalität – auch der deutschen Unternehmen  in China – fällt auf den harten Boden einer wachsenden sozialstaatlichen Realität.

Fremdenfeindlichkeit: Die „Rheinische Post“ kämpft mit ihren AGB’s

Seit Jahren baut sich in Deutschland und in anderen Ländern Europas eine Form von Fremdenfeindlichkeit (vornehmlich gegen Muslime) auf, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Vielleicht hat das ja wirklich mit den Anschlägen vom 11. September 2001 zu tun? Kontroverse Diskussionen gehen durch Familien, den Freundeskreis, Vereine, Arbeitskollegen und spiegeln sich in allen Medien, inkl. Blogs und sozialen Netzwerken. Die Auseinandersetzungen tendieren nach meiner persönlichen Beobachtung mehr und mehr in eine Richtung, die uns alle besorgt machen sollte! Weiterlesen

Lady Gaga singt nicht für Islamisten

Das Konzert von „Lady Gaga“ in Jakarta wurde abgesagt, weil man Angst vor dem Terror islamistischer Radikaler hat. Die 50.000 Fans, die schon Tickets gekauft hatten, werden schwer enttäuscht sein. Die Sicherheitsbehörden werden aufgeatmet haben.

Nach Meinung der Islamisten sind die Auftritte der exzentrischen Sängerin „pornografisch“ und verstoßen gegen die indonesische Kultur. Die Hardliner fürchteten, die sexy Outfits und der provokative Tanzstil von Lady Gaga könnten die Jugend des Landes verderben.

Mich erinnerte das sofort an die Versuche des nordrhein-westfälischen Innenministers, Ralf Jäger (SPD), der die unsägliche „Prostest-Aktionen“ von ProNRW gerichtlich verhindern wollte.

Während sich die Leute von ProNRW dafür feiern lassen, den gewalttätigen Salafisten die „Maske vom Gesicht gerissen“ zu haben, argumentieren die anderen damit, dass Jägers Verbot mit dem grundgesetzlich verbrieften Recht auf Meinungsfreiheit unvereinbar sei. Die Hetzer von ProNRW als Verteidiger freiheitlich demokratischer Grundrechte ? Ich kotze gleich!  Weiterlesen

Das Internet und wir ich

Ab und zu versuche ich mich zu erinnern wie war es, als es noch kein Internet gab?

  • Es wurden keine E-Mails wegen irgendwelcher Nichtigkeiten geschrieben. Man griff zum Telefon, das es auch schon länger gab, oder stand vom Schreibtisch auf, um das persönliche Gespräch mit den KollegInnen zu suchen. Unter dem Strich war das – glaube ich heute – leichter und auch effizienter.
  • Ich suchte keinen neuen Themen für meinen Blog, nach dem ich süchtig bin – ohne, dass ich dafür einen vernünftigen Grund nennen könnte.
  • Ich hatte mehr Zeit für meine Frau, für Draußen, für meine Gesundheit, fürs Ausspannen, Nachdenken, Bücherlesen, Freunde treffen.
  • Die Nachrichten und meine Tageszeitung reichten aus, um mein Informationsbedürfnis zu befriedigen. Ich empfand schon in dieser Vor-Internetzeit, dass die vielen schlechten Nachrichten, die in diesen Medien verbreitet wurden, eine Zumutung sei und dass man sich damit nur den Tag vermiesen würde.

Heute verfüge ich nicht nur über einen Breitbandzugang, sondern auch über ein Smartphone. Für mein Hotel, in dem ich wochentags wohne, habe ich zusätzlich ein Notebook und muss sogar dort nicht auf meinen Breitbandzugang verzichten. Statt abends, nach dem Essen, noch einen Spaziergang zu machen, hocke ich in meinem Hotelzimmer und surfe herum. Die Kilos werde ich so auch nicht mehr los. In der Firma ist es nicht anders. E-Mails, Internet, Video-Konferenzen, Telefonkonferenzen, Skype. Weiterlesen

Die Zeiten ändern sich

Ich bin entsetzt, und ich bin froh, dass ich nicht mehr jung bin.

Vielleicht kann man manche dieser Äußerungen als Evolutionsfortschritt betrachten. Das Reden und Verhalten einiger dieser Leute ist in meinen Augen asozial³.

Schuldenkrise: Von Subtexten und anderen fehlenden Erklärungen

Ein Argument der Gegner von Eurobonds und Transferunion ist, dass Deutschland keine Schulden für die schwachen Euro-Länder übernehmen soll. Politiker (des Regierungslagers) entblöden sich nicht zu erklären, die Schulden seien dem deutschen Michel nicht zuzumuten. Wie hoch sind unsere derzeitigen Schulden doch gleich?

Außerdem zahlen wir doch längst. Und zwar mehr als 34 Mrd. Euro – insbesondere an Griechenland. Zudem sind wir mit den verschiedenen, längst beschlossenen Rettungsschirmen, mit Abermilliarden von Euros im Obligo. Die Transferunion ist also schon Realität. Würden Eurobonds allerdings wirklich eingeführt, hätten wir im Euroraum dauerhaft auch dann für die Schulden anderer Länder aufzukommen. Instrumente zur Verhinderung eines weiteren Schuldenaufbaus, das zeigt die Erfahrung, gibt es vielleicht. Wirksam sind sie augenscheinlich nicht. Weiterlesen

Die gute Nachricht. Oder: Augen zu und durch

„Verbraucher trotzen Krisenstimmung in Unternehmen“  – So ist es heute bei „Spiegel Online“ zu lesen.

Anders als Unternehmen sehen die Verbraucher die deutsche Wirtschaft weiter im Aufschwung. Der entsprechende Konsumindex der GfK-Marktforscher stabilisiert sich. Die Euro-Schuldenkrise sei inzwischen so komplex, dass viele  Bürger das Thema ausblenden.

Nun scheinen der Autor des Artikels sowie der „GFK-Experte“ der Expertise „des Verbrauchers“ nicht so recht zu trauen. Aber es wird schon stimmen. Weiterlesen