Der Schweizer an sich ist schnell: Bei ihm ist heute schon der 1. April

>Ich mag die Schweizer sehr. Das muss ich vorausschicken. Vielleicht ist es aber auch einfach nur ein bisschen Anhänglichkeit, die von meinen Kindertagen herrührt.

Was ich eben im Radio hörte, konnte ich zuerst nicht glauben. Dann muss ich lauthals lachen über diesen „Streich“, den die Schweizer sich da geleistet haben. Wir wissen alle, wie sensibel die Schweizer über „ihr Bankgeheimnis“ wachen. Es gab ordentlich Streit zwischen den Regierungen, den Medien und in letzter Zeit war es ruhig geworden.

Jetzt aber zeigen sie ihr wahres Gesicht im Kampf um ihre Billionen Schweizer Fränklis. Gegen 4 nordrhein-westfälische Steuerfahnder wurde ein Haftbefehl wegen „Wirtschaftsspionage“ verhängt. Sie hatten sich erlaubt, bei irgendwelchen Schweizern CD’s mit Adressen von deutschen Steuerhinterziehern zu kaufen.

Wenn die 4 noch einmal in die Schweiz einreisen sollten, droht ihnen die Verhaftung. Die Schweizer haben doch wirklich ein Rad ab.

Man kann an diesem „rechtsstaatlichen Vorgehen“ sehr schön sehen, wie es die Schweizer mit dem Recht anderer Länder halten. Der Vorteil der Neutralität?

Da fahr ich sobald nicht mehr hin. Die xmale, die ich bisher schon da war müssen für mein restliches Leben reichen. Berge und Seen gibt es auch woanders!

Immer für ein paar gute Sprüche gut

* Ich lese keine Anleitungen… Ich drücke Knöpfe bis es klappt.  !!!!

* Komm wir machen Teamwork… – Ich Team, Du Work

* Mein Schienbein hilft mir, im Dunkeln Möbel zu finden.

* Ich brauch keinen Alkohol um peinlich zu sein… Das krieg ich auch so hin!

* „Wie spät ist es?“ – „Da oben hängt eine Uhr.“ – „HAB ICH DICH GEFRAGT, WO DIE UHR HÄNGT??!!??!!?

* Wenn ich ein Vogel wäre, wüsste ich ganz genau, wen ich als Erstes anscheißen würde!

* Toll wie ich immer meine Sachen vor mir selbst verstecken kann!

* Ich habe keine Macken! Das sind Special- Effects!!!

* Frauen müssen wie FRAUEN aussehen und nicht wie tapezierte Knochen!!!

* Vergeben und Vergessen? Ich bin weder Jesus, noch habe ich Alzheimer!!!

* Meine Motivation und ich haben Beziehungsprobleme und leben gerade getrennt.  Weiterlesen

Kurt Beck hält Oberpirat Schnickschnack vor

>Und ich fands gut. Nicht wegen des Unterhaltungswertes. Er hat gesagt, warum es ihm heute „dreckig“ geht und warum er diesen Piraten-„Schnickschack“ nicht ertragen könne. Er habe die ganze Nacht hindurch telefoniert und versucht, „Schlecker zu retten“. Das ist – wie wir jetzt wissen – gründlich daneben gegangen. Beck gibt, wie viele andere auch, der FDP die Schuld. Einer muss ja immer schuld sein.

Lauer führt Beck vor

Christoph Lauer war cool und hat Beck in meinen Augen regelrecht vorgeführt. So dachte ich während der Sendung einige Male. Bis zu dem Punkt, an dem Beck wieder einmal seine Fassung verlor und erklärte, woran es lag. Mit einem Mal – so ging es mir jedenfalls – wirkte Christoph Lauer arrogant, sogar ein wenig deplatziert und — er zeigte sich – so war jedenfalls mein Eindruck – beeindruckt. Jedenfalls nahm er sich danach deutlich zurück.

Den Zyniker gespielt?

>

Ich erinnere mich an einen Satz, den er zu mir sagte: «Weisst Du Roger, der schönste Moment war, als ich alle meine Leute entlassen konnte.» Dann ist er also sehr bald wieder sehr froh.

Schon beachtlich, welche Pirouetten Roger Schawinski in seinem Interview vollführt. Da redet er davon, dass Schmidt der „übelste Zyniker“ sei, um sogleich zu demonstrieren, dass er Schmidts Witz vielleicht bis heute nicht so ganz kapiert zu haben scheint. Wie könnte der gute Harald seine Bemerkung wohl gemeint haben? Aber ich war nicht dabei. Ich sag ja nur.Schawinski kommt dann später, nach ein paar weiteren fiesen Gehässigkeiten, mit einer anderen Haltung rüber:

Als Schmidt 2003 aufhörte, meinte man, Goethe und Schiller seien gleichzeitig gestorben, sogar eine Demo in München gab es. Ich habe beinahe auch daran teilgenommen, obwohl ich ja der Schuldige an seinem Abgang sein sollte. Heute werden die Nachrufe weniger euphorisch ausfallen.

Witzig, dass ausgerechnet ein solcher Mann den 3 Obertalkern Deutschlands Geldgeilheit vorhält.

Arbeitslos ist arbeitslos

>Nicht in Deutschland! Wir fänden es richtig und fair, wenn tausende von Frauen, die ihren Arbeitsplatz bei Schlecker verlieren, von einer Transfergesellschaft vorerst „aufgefangen“ würden. Dass es keine Garantie dafür gibt, dass das viele Geld, das hierfür eingesetzt werden müsste, u.U. verloren sein könnte, weil die Hoffnung sich nicht erfüllen wird, die Leute dauerhaft weiter zu beschäftigen, ist nachrangig bzw. wird erst einmal ausgeblendet.

Angesichts der Milliarden-Rettungspakete für Banken wirkt die Verweigerung der Politik besonders hart und bietet reichlich Stoff für die üblichen Diskussionen. Dass diese auf dem Rücken von Menschen ausgetragen werden, deren Existenz bedroht ist, tritt in den Hintergrund. Es liegt sogar näher, aus der Sache parteipolitisches Kapital zu schlagen. Eine sachgerechte Politik ist das nicht.

Der unbezahlte Kreativbeitrag eines Netzbewohners

via
Bisher hat das Video erst 183mal aufgerufen. Und das, obwohl der Autor viel Liebe investiert hat.

Mir gefällt das Video sehr. Dass Bohlen eine andere Position als Regener vertritt wird diesem im Internet goutiert. Das ist keine Überraschung. Ich bin weder ein Fan von Bohlen noch von Regener, kann aber beide Positionen schon nachvollziehen. Ich gehöre nicht zu denen, die zu dieser Debatte eine klare Haltung einnehmen. Das überlasse ich lieber denen, die immer alles besser wissen.

Typisch, dass jetzt damit argumentiert wird, dass Bohlen bloß deshalb die „netz-konforme“ Position vertritt, weil seine Musik nicht über den Tag hinaus „lebt“. Hieße das nicht auf der anderen Seite, dass alle Aufnahmen der Klassiker nicht weniger, sondern mehr geschützt werden müssten?

Ehrliche Geschäftsmodelle

[box1]Sven Regener lässt im Radiomagazin „Zündfunk“ zum Thema Urheberrecht die Sau raus. Er hat keinen Bock darauf, dass seine Werke gratis sein sollen. Wie sieht’s bei Ihnen aus? Großen Dank an Regener, er hat z. B. dem Piraten-Funktionär Fritz Effenberger das Tatgeständnis herausprovoziert: „Nur weil jemand Kunst macht, hat er kein Recht auf Geld dafür.“ Das würden nicht mal die großen Medienkonzerne so ehrlich sagen, wenngleich das treffend ihr Geschäftsmodell beschreibt.[/box1]

Quelle: Die Woche: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch? – taz.de