Prostitution in Deutschland: Wenn man Fehler macht, sollte man diese korrigieren

Als 2002 die rot-grüne Regierung die gesetzlichen Grundlagen für die Prostitution in Deutschland verändert hat, wurde ausführlich darüber berichtet.

Es ging um die Rechte der Frauen, die damit deutlich verbessert werden sollten. Ich kann mich an die Selbstbeweihräucherung der zuständigen Politiker noch ganz gut erinnern. Aber — wie das oft so ist: Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. „Prostitution in Deutschland: Wenn man Fehler macht, sollte man diese korrigieren“ weiterlesen

Rettungsschirm: Das trifft es gut

Horst Haitzinger hat es wieder mal wunderbar getroffen:

Seine Karrikatur zeigt eine Kanone, die gerade eine überdimensionale Kugel in Richtung Griechenland abgefeuert hat.
Auf der Kugel sitzen Angela Merkel und einige „Mitstreiter“.

Merkel: „Wenn einer Angst kriegt, halten wir einfach an“.

Weniger ist mehr

Die Welt derjenigen, deren Lösungsansätze für die Schuldenkrise sich zwischen der Forderung nach Schuldenabbau und dem Streben nach Wirtschaftswachstum bewegen, wird bald nicht mehr funktionieren. Wahrscheinlich interessiert es sie nicht, aber viele Menschen haben die Rituale, die immer nur den Interessen der Kapitalisten dienen, verstanden.

Mit Verspätung – weil die Brocken, die für die Mittel- und Unterschicht abfielen, im Lauf der Jahrzehnte immer kleiner wurden. Jetzt sind sie für Millionen von Menschen so klein, dass sie ein auskömmliches Leben nicht mehr gewährleisten.

Dass Volksvertreter vieler Länder das Primat der Politik an die Wirtschaft verloren haben, wurde durch die Globalisierung und den Ausfall des kommunistischen Widerparts möglich, zumindest aber verstärkt. Weltweit operierenden Banken und Unternehmen stehen national verantwortliche Politiker gegenüber. Ein ungleicher Kampf, dessen Ausgang wir inzwischen erahnen.

Ich glaube, viele Menschen wünschen sich eine neue Ordnung. Eine, die nach echten demokratischen Regeln funktioniert und in der nicht Banken und schwerreiche Menschen das Sagen haben.

Die Bundestagsabgeordneten haben heute eine schwierige Entscheidung zu treffen. Dabei gibt es nur zwei mögliche Antworten: Entweder man ist für oder gegen die Ausweitung des Rettungsschirmes. Manche interpretieren die Stimmabgabe als Votum für oder gegen Europa. Andere finden, Politiker würden sich mit ihrer Zustimmung deshalb leichtfertig verhalten, weil sie hiermit ja nicht über eigenes Geld, sondern das der Steuerzahler verfügten. Das stimmt zwar so nicht, weil es unser aller Geld ist (also auch das der Abgeordneten), über das da entschieden wird, aber nachzuvollziehen ist es. „Weniger ist mehr“ weiterlesen

Kaffee gegen Burnout

Die Medien sind voll von Meldungen über Burnout. Auf kurz oder lang werden wir wohl alle arbeitsunfähig, sofern wir das nicht schon sind.

Heute morgen las ich, dass Kaffee helfen soll. Jedenfalls gegen Depressionen. Ich habe bereits 5 Tassen getrunken. Ob die Dosis angemessen ist? Mein Blutdruck drückt ein wenig.

Für Spaßbremsen unter meinen Lesern: Ich weiß, dass Burnout und Depressionen nichts ist, über das man sich lächerlich machen soll. Aber das, was sich die Medien in dieser Sache im Augenblick leisten, finde ich höchst unangemessen. Auch im Sinne der Leute, die erkrankt sind!

Immer voll auf die „Qualitätsmedien“ – hier: „Spiegel“ und „Spiegel Online“

Ein bisschen witzig finde ich es schon, dass so viele Leute permanent auf dem „Spiegel“ herumhacken. Für die einen ist es das „ehemalige Nachrichtenmagazin“ und die anderen machen sich einen Spaß daraus, einzelne Artikel in ihre Bestandteile zu zerlegen. Spöttische Kommentare und nicht zuletzt Besserwisserei stehen dort im Mittelpunkt.

Irgendwie nehmen ja wohl die meisten deutschsprachigen Blogs Bezug auf eben diese Quelle. Kann es unter dieser Voraussetzung wirklich zutreffen, dass die Damen und Herren so schlechte Qualität abliefern?