Charlos Santana am 26.06. im Polodrom in Jüchen

Love Devotion and Surrender, Santana & Mclaughlin

Ewig ist das her. 1975 war ich mit meiner Frau und ein paar Freunden in der Düsseldorfer Philipshalle. Charlos Santana steckte damals in seiner spirituellen Phase. Ich wusste das, und ich mochte das aktuelle Album „Love Devotion Surrender“. Die Schallplatte habe ich noch – irgendwo im Keller. :-(

Damals spielte als „Vorgruppe“ die legendären Earth, Wind and Fire, die wenig später zu Weltruhm kamen (1975 kam ein erstes sehr erfolgreiches Album heraus). Ich erinnere mich noch gut an die Show und das musikalische Feuerwerk. Eine riesen Besetzung mit 3 Schlagzeugen. Eines war in der Mitte aufgebaut und drehte sich um die eigene Achse. Der Wahnsinn. „Charlos Santana am 26.06. im Polodrom in Jüchen“ weiterlesen

Sarkozy vertritt in Japan die Interessen der französischen Atomindustrie

Norbert Röttgen möchte einen Konsens zwischen allen Parteien in Deutschland, damit die Beschlüsse auch über die nächsten Wahlen hinaus standhalten. Für mich klingt das zunächst einmal vernünftig, weil dieser Wunsch keine Vorfestlegungen beinhaltet.

Dagegen ist diese Nachricht etwas, wofür wir Deutsche wahrscheinlich nur in starker Unterzahl Verständnis haben dürften:

Anne Lauvergeon, Chefin des französischen halbstaatlichen Atomkonzerns Areva, ist mit fünf Spezialisten noch vor Sarkozy in Japan eingetroffen.
Quelle: Sarkozy besucht Japan als Atom-Lobbyist

Dieser Mann operiert so ungeniert, dass ich mich nur schütteln kann. Oder kann man sein sein Vorgehen mit dem erklären, was man gemeinhin als Business as usual bezeichnet? Vielleicht sind die Franzosen schon dazu in der Lage, mit der japanischen Katastrophe umgehen zu können — ungeachtet der Tatsache, dass ihre Ausmaße nicht einmal im Ansatz abzuschätzen sind. Ich habe den Eindruck, dass wir noch längst nicht soweit sind. Und — ich finde unsere Einstellung zu dieser Katastrophe ist angemessen und durchaus nicht irrational.

Gut gemeint ist es ja

Frau Schröder will Ishare Gossip auf den Index setzen lassen. Diese Intitiative mag gut gemeint sein. Wenn man sich aber die Kommentare zum Video bei Youtube anschaut, könnte man auf den Gedanken kommen, es handle sich auch dabei um einen netten aber nichtsdestotrotz untauglichen Versuch, irgendwelchen Leuten so etwas wie Anstand und Sinn für die Würde anderer Menschen beizubringen. Was also will man eigentlich gegen solche Seiten tun?

Es gibt Leute, die daran glauben, dass sich diese Dinge im Netz selbst regulieren werden. Sie verwahren sich folgerichtig gegen staatliche Eingriffe. Das kann ich gut verstehen. Vielleicht ist das Internet aber auch so was wie die Büchse der Pandora. Jedenfalls bleiben die Dinge, die im virtellen Raum ablaufen für viele Leute keineswegs virtell, sondern beeinflussen ihr ganz alltägliches Leben in massiver Form.

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[h2]Spricht das junge Leute an?[/h2]
Ich finds einfach doof.
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Einstellung zur Darmkrebsvorsorge

Die Kampagnen sollen verfangen haben. Die Zahl der Leute, die die Darmkrebsvorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen, wächst. Interessant ist, dass ungefähr die Hälfte der Ärzte der Auffassung sind, dass diese ab dem 50. Lebensjahr sinnvoll ist. Die andere Hälfte vertritt die Meinung, dass diese Untersuchung bereits in früheren Lebensjahren sinnvoll sei.

Wenn ich dann noch lese, dass 30% der Ärzte die Vorsorgeuntersuchung überhaupt nicht in Anspruch nehmen, macht mich das nachdenklich. Ich sehe 3 Möglichkeiten:

1.) Diese 30% sind alle noch unter 50
2.) Sie trauen sich nicht
3.) Sie glauben nicht an die Vorteile der Untersuchung

Dass die Ärzte (ihre Verbände) zur Hälfte der Meinung sind, dass die Vorsorgeuntersuchung bereits in jüngeren Jahren stattfinden soll, könnte man als Indiz dafür werten, dass es diesen nur um eine zusätzliche Verdienstquelle geht.

Web-Cam, quo vadis?

Ja, was „hat mir keine Ruhe gelassen“? Die Positionierung der Web-Cam – genau wie das externe Mikro benutze ich die für Skype. Bis vorgestern hatte ich sie genau zwischen den beiden Monitoren am Haupt-PC (bzw: nur der dünne Schwanenhals war dazwischen – der Kopf mit dem Objektiv war davor). Das gefiel/gefällt mir aber nicht mehr: die neuen Monitore stehen dicht an dicht, ich möchte da keine Lücke mehr haben.

Ich habe (gestern) ein wenig probiert, aber keine gescheite Möglichkeit gefunden: die soll mich ja ungefähr von vorne zeigen, und auch die Lichtverhältnisse wollen bedacht sein – ging aber nicht. Entweder hat die Lampe gestört – den Kontrast packt die Optik nicht, oder es war viel zu dunkel – oder es gefiel mir schlicht nicht – ich guck ja dauernd da hin. Da hab ich sie erstmal in die Ecke gestellt. DAS geht aber bei mir auch nicht lange gut – was vorhanden ist, muß auch funktionieren!

Tja, was tun? Warten und grummeln…ich hatte schon vorher mal überlegt, die ganz hinter die Monitore zu stellen – das klappt aber so ohne weiteres auch nicht – der „Hals“ ist nicht lang genug dafür. Hmm – ich mußte also irgendwas finden, was 1) hoch genug ist, 2) noch hinter die Monitore paßt und 3) oben groß und eben genug ist, damit ein sicherer Stand gewährleistet ist. Und das Kabel sollte man auch von vorne nicht sehen. „Web-Cam, quo vadis?“ weiterlesen