Lena und Guttenberg – zwei Stars auf absteigendem Ast

Heute Abend wird Lena singen. Sechs Mal habe ich gehört. Quasi ohne Gegenstimme. Ob das auszuhalten ist? Wir haben Lena gemocht. Ihre natürliche, fröhliche Art und -doch wirklich!- selbst ihr „Satellite“. Dabei hätte ich ihre Konkurrentin am Abend der Entscheidung stimmlich noch vorgezogen.

Lena hat den Grand Prix gewonnen, und die meisten von uns waren ja wohl so etwas von begeistert. Komisch, dass wir das heute scheinbar schon vergessen haben.

Es ist vielleicht ein bisschen so, wie bei unserem adeligen Politstar.

Lena war seit ihrem Sieg omnipräsent und … das nervt. Wahrscheinlich geht einem das mit vielem so, was  in den Medien zu präsent ist. Meine Frau und ich sind uns in dieser Beziehung jedenfalls total einig. Das war bei Heidi Klum auch der Fall. Die mochten wir ganz früher nämlich auch. Und Thomas Gottschalk, Jörg Pilawa oder auch Reinhold Beckmann. Alles gute Namen, früher einmal. Heute sind sie -ich übertreibe mal ein bisschen- doch irgendwie verbrannt. Bei uns kommt jedenfalls keine Begeisterung mehr auf, wenn diese Stars am Bildschirm auftauchen. „Lena und Guttenberg – zwei Stars auf absteigendem Ast“ weiterlesen

Ich geb‘ ja alles

Mein Reader ist voll bis oben, und dabei lese ich soviel. Viel zu viel. Und doch komme ich nicht durch. Nee, das hat keinen Sinn. Ich muss einfach mal wieder aufräumen. Alles tolle Blogs und gute, interessante Beiträge. Aber das kann man unmöglich alles lesen. Und es ist ja nur ein Ausschnitt. Der Bildschirm zeigt nur einen eher übersichtlichen, kleinen Ausschnitt.

Zwanzig Männer, Null Frauen

 

Zettel hat ins Spiegel – Impressum geguckt und festgestellt, dass die Spiegel – Chefredaktion ausschließlich aus Männern besteht. Erst bei den stellv. Ressortleitern sind auch zwei(!) Frauen dabei.

Der „Spiegel“ hat sie bisher offenbar nicht gebraucht. Mit einer verkauften Auflage von 974.638 Exemplaren (4. Quartal 2010) und einer Reichweite von 6.549.000 Lesern ist er seit Jahrzehnten das größte deutsche und nach eigenen Angaben auch das größte europäische Nachrichtenmagazin.

Warum braucht Deutschland die Frauenquote, wenn der „Spiegel“ sie augenscheinlich nicht braucht? Warum brauchen zum Beispiel deutsche Vorstände und Aufsichtsräte sie, wenn die Redaktion des „Spiegel“ sie nicht braucht?

via Zettels Raum: Marginalie: Der „Spiegel“ und die Frauenquote. Ein Blick in die Redaktion des „Spiegel“. Und ein Blick auf sein aktuelles Titelbild.

Bisschen peinlich ist das angesichts des neuen Spiegel-Titels schon, gell?

Die Ägypter haben unsere volle Solidarität – auf in den Urlaub

Heute in der Zeitung: Sonderangebot 249 Euro für eine Woche in einem Luxushotel. Gutes Wetter inklusive! Leute, nutzt das Angebot und macht dort Urlaub. Ihr unterstützt damit die Ägypter, die ein paar Hundert Kilometer entfernt für ein besseres Leben und um ihr Leben kämpfen.

Wenn ich aktuelle Interviews von deutschen Ägypten-Urlaubern höre, weiß ich Bescheid. Vermutlich alles Dschungelcamp-Gucker. Sonst könnte man doch nicht so verroht, so wenig solidarisch sein. Die Staffel ist zu Ende, jetzt machen wir erst mal schön Urlaub – in Ägypten. Nur zu. Hoffentlich kommen die, die das tun, nicht so bald von dort zurück.