Endlich Advent: Grün, blau, weiß und das alles blinkt

Die einen freuen sich über die Wikileaks – Indiskretionen und die anderen (waren es nicht über 260.000?) wehren sich gegen Google Street-View. Passt das eigentlich zusammen? Im einen Fall ging es um die Privatsphäre vieler Bürger, im anderen nur um ein paar blöde Politiker. Bei denen sind wir es ja schon gewöhnt, sie mit heruntergelassenen Hosen zu erwischen. Ganze Klickstrecken schmücken zu diesem Ereignis die Websites auch so genannter etablierter Medien.

Eben war ich kurz draußen, um die Mülltonne hereinzuholen. Mensch, was schneit das hier bei uns. Und das schon seit dem frühen Nachmittag. Da werde ich morgen früh aber Spaß haben, wenn ich normalerweise gegen 6.00 Uhr zur Arbeit fahre (ca. 150 km – nach Rheinland-Pfalz). Ich hatte zu Dokuzwecken mein Handy mitgenommen, um mir ein Bild zu machen :-) „Endlich Advent: Grün, blau, weiß und das alles blinkt“ weiterlesen

Den Demokratien einen Bärendienst erwiesen: WikiLeaks zerstört Vertrauen

In den nächsten Wochen erfreuen wir uns an immer neuen kleinen Boshaftigkeiten über Dirk Niebel, Guido Westerwelle und andere Regierungsmitglieder. Der Unterhaltungswert wird erwartungsgemäß gering sein. Aber wir tun wohl überrascht. So, als wären wir von unseren Medien mit derlei Schmonzetten nicht schon sehr ausführlich und vor allem viel früher verwöhnt worden.

Junge, nach Ex-Botschafter, John Kornblum, vielleicht sogar sehr junge US-Diplomaten berichteten ihre Eindrücke, die sie (wahrscheinlich) aus den hiesigen Medien gewonnen haben, an die vorgesetzte Dienststelle in den USA und unterhalten jetzt damit eine 45-Minuten-Talkshow in der ARD. Jedenfalls stand genau dieses zu Beginn von „Anne Will“ zu befürchten. Zum Glück wurde es aber ein relativ spannender Abend, der mir vor allem eines deutlich gemacht hat:

Ich bin nicht bereit, diese Demokratie auf dem Altar eines angeblich freien Internets zu opfern! „Den Demokratien einen Bärendienst erwiesen: WikiLeaks zerstört Vertrauen“ weiterlesen

Ganz schön sperrig

27.11.2010

Dieser Riesentraktor fuhr ungefähr 5-6 km lang vor mir. Eigentlich hätte der Fahrer ja auch mal rechts ran fahren können, um uns vorbei zu lassen. Überholen war jedenfalls nicht angesagt. Es war einfach zu wenig Platz. Was macht ihr in solchen Situationen? Bleibt ihr auch schön brav dahinter oder versucht ihr was?

Bei uns im Ort ist vor ein paar Jahren die Zuckerfabrik geschlossen worden. Früher war in der Saison (Oktober/November bis in den Dezember hinein) immer der Teufel los. Ein Teil des Städtchens war zugestopft mit einer langen Reihe von Traktoren mit Zuckerrüben. Natürlich begegnete man den Verkehrshindernissen auch unterwegs und nicht wenige haben Unfälle wegen der Dinger gebaut oder wurden schuldlos in solche verwickelt.

Kristina Schröder neigt zur verbalen Gewalt

Schröder (CDU) hat denen Zucker gegeben, die es immer schon gewusst haben. Muslimische Jugendliche neigen eher zur Gewalt als nicht-muslimische. Abgesehen davon, dass sich mit den Studien, die Schröder übrigens erst im Oktober dieses Jahres (!) in Auftrag gegeben hatte, diese Aussage nicht belegen lässt, was ist nun die Quintessenz daraus?

Nett gehen die Medien mit Frau Schröder in diesen Tagen nicht gerade um. Dabei ist sie doch sehr fleißig, jedenfalls, wenn man ihre Präsenz in den Medien als Maßstab dafür anlegt. Sie ist jung, unerfahren und ergeht sich -was ich ihr unbedingt zugute halten möchte-, nicht in schablonenhaften Politikerstatements. Sie riskiert mit eigenen Interpretationen die öffentliche Meinung heftig gegen sich aufzubringen. Ihre Aussage zur Rolle der Emanzipation in unserer Gesellschaft war dafür ein gutes Beispiel. „Kristina Schröder neigt zur verbalen Gewalt“ weiterlesen

Eigenwillig



25.11.2010, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte

Das ist ja schon ein etwas eigenwilliger Weihnachtsbaum. Es ist in diesem Jahr nicht der erste, dem ich begegnet bin aber eben doch der eigenwilligste. Ich weiß jetzt gar nicht, ob der überhaupt Nadeln hat. Ja, doch. Es werden wohl Nadeln sein, den Laub gibt’s inzwischen kaum noch welches.

Und so sieht’s anderswo aus. Alles so schön bunt hier…