Vom professionellem Abstand gegen das Leid

Ein Thema, das eigentlich alle Menschen angeht, dessen psychische Belastungen aber, so zeigen beide Filme auf das Eindrücklichste, bei den Frauen hängen bleiben. Weil sie es sind, denen es unmöglich ist, sich mit professionellem Abstand gegen das Leid zu panzern.

Ich verstehe Nikolaus von Festenbergs Text als allgemeine Feststellung, die sich also weniger auf die beiden Krimis als auf das Leben im Allgemeinen bezieht. „Vom professionellem Abstand gegen das Leid“ weiterlesen

Manche Muslime verachten uns — was natürlich überhaupt nicht auf Gegenseitigkeit beruht

Ich habe viel Sinn für Romantik. Deshalb müsste ich der Absicht des schweizerischen Ehepaares, auf den Malediven ihr Ehegelöbnis zu erneuern, etwas abgewinnen können.  Dass ich es nicht tue und die bestimmt schlimme Erfahrung, über die dieser Film berichtet mit Schadenfreude quittiert habe, liegt vielleicht daran, dass ich auf das Ehepaar neidisch bin.

Allerdings weiß ich, dass sehr viele Muslime schlecht über die westliche Lebensart denken und genau das auch immer „offener“ zum Ausdruck bringen. Auf den Malediven ist der Islam Staatsreligion. Gleichzeitig lebt der Inselstaat vom Tourismus, der seit Anfang der 70er Jahre, immer schneller gewachsen ist. Heute stehen in der Tourismus-Industrie 22.000 Arbeitsplätze (knapp 400.000 Einwohner) zur Verfügung. 30 %  trägt der Tourismus zum Bruttoinlandsproduktes des Landes bei. „Manche Muslime verachten uns — was natürlich überhaupt nicht auf Gegenseitigkeit beruht“ weiterlesen