Wir hatten es uns doch fest vorgenommen



, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte

Heute Abend wollten wir grillen. Das erste Mal in diesem Jahr. Aber draußen ist es doch ganz schön kühl, obwohl der Tag heute noch sehr schön war.

Gegrillt haben wir aber trotzdem. Und drinnen, in der Küche, gegessen. Es war leeeecker. Ich denke aber, wir waren mit unserem ersten Mal heuer richtig spät dran. Aber wir gehören eben nicht zu den Wintergrillern.

Eben der 9.000ste Kommentar im Querblog

Gerade habe ich es noch mitgekriegt. Ich selbst habe den 9.000sten Kommentar geschrieben. Ganz ausnahmsweise war es mal nicht der liebe Jürgen. Ich bin total motiviert. Im Mai (wenn das Wetter nicht zu gut ist) werden wir die 10.000er Marke erreichen :-) 1000 Kommentare in 1 1/2 Monaten. Das ist nicht von Pappe! Herzlichen Dank an alle Leserinnen und Leser  und natürlich vor allem an die, die auch mal kommentiert haben. Not worthy

9000

Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient. Und wie sieht das mit den Medien aus?

Ich denke nicht, dass Herr Spreng damit recht hat, dass wir Deutsche so denken, wie er es in seinem Beitrag beschreibt:

Wir Deutsche glauben nach wie vor, wir seien besser, fleißiger, steuerehrlicher und disziplinierter als die Griechen und könnten uns deshalb erlauben, mit chauvinistischem Hochmut auf das Mittelmeer-Volk herabzusehen und ihm seine Politik vorzuschreiben, statt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dabei steckt auch in Deutschland ein Stück Griechenland und in jedem Deutschen auch ein Grieche.
Quelle: SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Berlin» Blogarchiv » Der Grieche in uns

Vielmehr haben wir es gründlich satt, unser Geld für Dinge herzugeben, für die wir uns nicht verantwortlich fühlen. Selbst das Risiko, dass es unser Geld kosten könnte, scheuen wir. Herr Spreng arbeitet sich wieder mal an der Leistung unserer Regierung ab und hält ihr Selbstüberschätzung und Populismus vor.

Nach meinem Gefühl ist es so, dass es vielen Bürgerinnen und Bürger in unserem Land langsam über ist, dass die Journalisten und Politikberater in ihrer Kritik längst jedes Maß verloren haben? Gerne reden Medienleute davon, dass man die Menschen nicht unterschätzen sollte, um uns dann in einem Atemzug ihre eigene Interpretation der Lage als einzig mögliche Wahrheit zu soufflieren. Viele von ihnen werden das nicht einmal mehr bemerken. So überzeugt sind sie von ihrer Klugheit.

Es gibt aber einen gravierenden Unterschied zwischen Politiker-, Journalisten–und Beratergeschwätz. Erstere müssen, jedenfalls irgendwann, dafür die Verantwortung übernehmen. Ansonsten werden sie (im Idealfall jedenfalls) nicht mehr gewählt bzw. ihre Karriere ist beendet. Ich finde, dass dieser Unterschied eine so große Rolle spielt, dass man ihn auch mal deutlich machen muss.

Bei aller Kritik, die man natürlich an der Politik üben kann, sollte man bedenken, dass die Schulden (auch in ihrer Gesamtheit), auf die sich Spreng wieder bezieht, nicht allein durch Maßlosigkeit unserer Politiker entstanden sind, sondern vielmehr durch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Er hat allerdings recht, wenn er der SPD und der FDP vorhält, dass sie sich vor der NRW-Wahl reichlich blöd ausgedrückt haben. Ich erinnere nur an Pinkwarts Sätze beim FDP-Bundesparteitag, der sich mokierte, dass die CDU Griechenland unterstützen will und uns Bürgern keine Steuerentlastung geben wolle: “der schlägt den Bürgern ins Gesicht”.

Wir leben über unsere Verhältnisse. Das wissen wir. Auch dass dies unverantwortlich ist gegenüber nachfolgenden Generationen. Aber diese Ausprägung von Moral haben andere Völker auch nicht. Egal, ob man nach England, nach Frankreich, Italien oder von mir aus in die USA schaut. Überall gibt es ähnliche Probleme. Wenn das stimmt sollten wir zumindest damit aufhören, die Schuld an dem Desaster immer nur den Politikern in die Schuhe zu schieben.

Nicht, dass wir irgendwann dastehen und haben unserem Frust über Politiker und deren vermeintliche Fehlleistungen die elementarste Errungenschaft, nämlich Freiheit und Demokratie geopfert. Wir sollten sehen, was gewaltbereite radikale Autonome (der linken und rechten Seite) vorgeblich im Namen des Volkes anrichten. Denkt daran, wenn ihr die Bilder im TV seht. Die Radikalisierung unserer Gesellschaft nimmt ohne Frage zu. Dafür sind nicht nur unsere Politiker verantwortlich.

Der Mensch ist leider nicht naiv, der Mensch ist leider primitiv. / Marius Müller-Westernhagen (Freiheit)

Also die Ketten-Socials machen mich noch kirre

Schick ich jetzt am besten meine Feeds an Twitter und lass sie dann von dort an Google Buzz und Friedfeed verteilen, oder mach‘ ich es umgekehrt? Nutze ich einen Lifestream, verzichte ich ganz auf diesen Kram oder schreib ich meine Posts für den Querblog in Google-Mail und lasse sie via Posterous an den Querblog schicken? Ich könnte sie stattdessen weiter mit LiveWriter schreiben oder direkt ins WordPress-Backend.
Das sind Fragen – oder? Fragen von elementarer, tiefgründiger aber vor allem verwirrender Bedeutung. Facebook habe ich vergessen. Wie bringe ich das ins Spiel? Nee, doppelt will ich meine Tweets auch nicht sehen. Weder bei Facebook, noch im Blog via Twitter Pro-Widget. Dabei sein ist alles. Damit tröste ich mich schon (wieder) — eine ganze Weile.

Mit 56 kriegt man diese Art von „Informationschaos“, das man ganz flott erzeugt, nicht mehr so leicht in den Griff. Und das darf man eigentlich auf gar keinen Fall zugeben. Da wird man ausgelacht. Medienkompetenz gleich Null. Die kennen meine Kollegen nicht. Aber gut, bei mir wäre der Spruch: „Weniger ist mehr“ angebracht. Will ich aber nicht hören! Damit das klar ist! Lebenslanges Lernen, hab‘ ich gehört, hat auch seinen Reiz. Ich will dieses Chaos in den Griff kriegen, und ein Gutes hat die ganze Sache ja: Man ist (ich bin) präsent. Und wie. Hähähä.

Einen kleinen objektiven Vorteil(?) habe ich eben noch entdeckt: Ich finde es gut, wenn ich Bilder oder Fotos, die ich bloggen will, bei Posterous lagern kann und meinen Webspace schone. Diese werden nämlich bei der Übertragung der Beiträge auf dem Server von Posterous gelassen. Aber dazu hätte ich ja auch meinen Flickr-Account (Pro) auch nutzen können. Oh, Shit! Ich sehe gerade, dass Posterous die Bilder von eben auch an Flickr übertragen hat. Da muss ich wohl noch mal ran. Ich brauche allein für die Beherrschung der Social-Networks wohl so etwas wie ein Kommunkationskonzept.

Posted via email from Horst Schulte

Wirklich, eine tolle Präsentation. Aber bietet sie mir auch nur ansatzweise eine Antwort?

Ich habe nun auch meinen Vortrag von der “INFECT 2010” auf Slideshare eingestellt. Das war eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Meinen Dank an die “Wunderknaben“, die das alles gemanagt haben, insbesondere an Torsten Heinson, Thomas Zich und auch an Alexander Felsenberg.
Quelle: talkabout » Wenn Social Media die Antwort ist…:

Lange dachte ich, Viewer seien aus der Mode

Warum ich das dachte, weiß ich im Moment ehrlich gesagt auch nicht. Dabei erzeuge ich während meiner Arbeit so viele (insbesondere Excel-) Dateien, dass man eigentlich annehmen sollte, ich wüsste den Komfort eines guten Viewers zu schätzen.

Weil es heute wieder mal so weit war, dass ich die überflüssigen Files mit rudimentären Aussagen identifizieren und dann sinnvollerweise löschen wollte, kam mir der Gedanke, dass ein schneller kleiner Viewer jetzt Gold wert wäre. Einfach mal schnell reinschauen in eine Datei und schwupp — weg damit. Also habe ich ein bisschen gegoogelt. Den Excel-Viewer habe ich auf dem System. Der ist mir aber zu langsam. Da kann man auch gleich Excel laden. Also habe ich weiter gesucht und vielleicht den "Universal Viewer" (der auch noch so heißt) gefunden.

Dieser Viewer ist kostenlos und ausgesprochen schnell und leistungsstark. Genau das, was ich gesucht habe. Und so sieht die Oberfläche aus. Die Sprache kann man vom Standard auf Deutsch umstellen. Und ansonsten ist das kleine, feine Ding, schnell zu verstehen und ruckzuck produktiv einsetzbar. So wie es sich eben für ein solches Tool auch gehört. Meine umfangreichen Aufräumarbeiten habe ich dann innerhalb einer ansprechenden Zeitspanne (innerhalb weniger Minuten) komfortabel und sicher erledigt.

So sieht die Oberfläche aus:

Natürlich kann man auch Bilder und Fotos mit diesem "Universal Viewer" betrachten.

Die Excel 2003, 2007 – Formate lassen sich einwandfrei mit dem Viewer beäugen. Mit dem 2010-er Format klappt es auch, allerdings wird (was weniger sinnvoll ist) im Hintergrund auch jedesmal die Anwendung (also Excel) mitgeladen. Aber das habe ich, wie gesagt, nur bei Excel 2010 (Beta) so festgestellt.

Posted via email from Horst Schulte