Erpressungsversuch endet mit Selbstmord in der JVA Plötzensee

Ein junger Mensch von 20 Jahren hat sich umgebracht. Eine schlimme, eine ganz tragische Geschichte. Es wird sich erweisen, ob den Verantwortlichen der JVA Plötzensee wegen dieses Todesfalles ein Vorwurf gemacht werden kann. Konnte man angesichts der Persönlichkeit des jungen Mannes eine Suizitgefahr erkennen und wären entsprechende Maßnahmen angeraten gewesen?

Angeblich hat Matthias L. vom Betreiber der VZ-Netzwerke über 1 Mio. Nutzerdaten kopiert und forderte dafür 80.000 Euro. Sollte die Zahlung nicht erfolgen, drohte er damit, die Daten ins Ausland, etwa nach Osteuropa, zu verkaufen.

Parallel wurden Netzpolitik.org von anderer Seite 1,6 Mio. Datensätze zugespielt. Die Person, die hinter diesem Vorgang steckt, wurde noch nicht ermittelt. Angeblich wollte sie mit dieser Aktion auf die bestehende Sicherheitslücke aufmerksam machen.

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass neben den öffentlichen Daten auch massenhaft private Daten kopiert worden sind. Diese Möglichkeit war bisher von den Betreibern der VZ-Netzwerke bestritten worden. Angeblich sei die hierfür verantwortliche Sicherheitslücke schon Ende Juli geschlossen worden.

Die Betroffenheitsgelöbnisse im Internet zu diesem tragischen Selbstmord überwiegen.  Man spart nicht mit Kritik an den Behörden und der Justiz. So lese ich z.B.: “Statt Stoppschildern sollte die Justiz einen verantwortungsvollen Umgang mit den ihr Überlassenen praktizieren.”

Felix Nagel schreibt bei Netzpolitik.org in einem Kommentar:

Auch mein Beileid den Angehörigen. Ein derart unüberlegte Aktion sollte nicht solche Konsequenzen haben. Sehr traurig.

Dieser Sicht kann ich mich 100%ig anschließen. Es ist einfach tragisch!

Kommunikation ist alles

Seit langem habe ich das Plugin “Recommended Reading: Google Reader Shared” eingesetzt, mit dem ich unter Google gesammelte Artikel auszugsweise im Blog anzeigen konnte. Das habe ich zunächst längere Zeit auf einer eigenen Seite gemacht und später in der Sidebar. Ob diesen “Lesetipps”, die zudem mit meinen Kommentare versehen waren, überhaupt jemand gefolgt ist? Interessieren würde mich das schon, weil es sich nicht messen ließ. Schade übrigens, dass Google es nicht ermöglichst, dort auch die Kommentare anderer Leser hinzufügen. So ist Geschichte ein wenig einsam.
Allerdings gibt es dafür eine andere Möglichkeit. Dazu muss man aber bei “FriendFeed” eingetragen sein. Auf meiner dortigen Seite werden sowohl die Artikel mit meinem Kommentar angezeigt als auch die Möglichkeit angeboten, diese selbst zu kommentieren.
Das Plugin wurde in letzter Zeit mehrfach aktualisiert und lief danach erst einmal nicht richtig. Auch deshalb habe ich es jetzt deinstalliert. Stattdessen kann, wer mag, über den dunkelblauen Knopp meine “Lesetipps” verfolgen – die Kommentare eingeschlossen. Natürlich geht das auch, wie gesagt, bei “Friendfeed”.
Die neuen Knöppe (falls das überhaupt jemand gesehen hat) habe ich übrigens hier gefunden. Eine sehr schöne Sammlung, die es bei Komodomedia seit einigen Monats zum Download gibt. Den vom Autor erbetenen Link habe ich übrigens in meinem Impressum untergebracht.
Seit heute gibt es keine Tagwolke mehr in der Sidebar. Auch bei ihr tippe ich mal darauf, dass sich dafür wohl kaum jemand interessiert. Aus den Kategorien kann man die Themen des Blogs ja ebenso erfahren. Die Artikel werde ich aber auch künftig mit Schlagworten versehen.

Abschließend möchte ich noch feststellen, dass ich beim letzten PageRank von Google (am 30.10.2009) auf dem Wert 3 hängen geblieben bin.  Eh egal.

Der Herbst hat doch auch seine schönen Seiten

Das ist der Ausblick aus unserem Wohnzimmer. Sieht ja eigentlich (jedenfalls wenn die Sonne scheint) auch ganz nett aus.
Nur so richtig mag ich mich mit der dunklen Jahreszeit einfach nicht anfreunden. Da nützt auch die Stunde, die wir Sonntag letzte Woche „geschenkt“ bekommen haben, nicht viel. Stimmt es eigentlich, dass die blöde Umstellung auf die Sommerzeit ab jetzt entfällt? Das hat mir jemand erzählt. Google habe ich noch nicht gegen gefragt.

War das eine Scheißnacht

Wegen meiner verfluchten Schulterbeschwerden, die jetzt schon über Monate andauern und die ich bisher aufgrund meiner Erfahrungen mit der linken Schulter im Frühjahr dieses Jahres mit dem gleichen Medikament quasi selbstbehandelt habe, hat mich mein Hausarzt von Montag bis heute krank geschrieben. Es wird einfach nicht besser! In dieser Nacht hatte ich wahnsinnige Schmerzen. Von Schlaf konnte überhaupt keine Rede sein. Ich bin total fertig.

Heute war ich bei einem Orthopäden. Der hat mir gegen die Entzündung und die Schmerzen etwas gespritzt. Zusätzlich soll ich die während meiner Selbstmedikamentation genommenen Tabellen weiternehmen. Nächste Woche bin ich weiter krank geschrieben. Ich kann es nicht ändern. Diese Schmerzen gönne ich keinem. Seltsam ist, dass es tagsüber einigermaßen geht, vorausgesetzt, ich bewege mich nicht unglücklich.

Ich sag ja. Mit über 50 geht das richtig los mit den körperlichen Molesten.

Und schon wieder ist ein Jahr vorüber

Letzte Woche Donnerstag war schon wieder ein Jahr vorbei. Der 33. Hochzeitstag und ich war nicht zu Hause. Frustrated

Statt meiner Anwesenheit habe ich meiner Frau aber wenigstens einen Blumenstrauß per Fleurop in die Firma “geschenkt”. Das habe ich in ähnlichen Situationen schon ein paar Mal gemacht. In 33 Jahren bieten sich ja dafür auch einige Gelegenheiten.

Am Wochenende habe ich ihn dann persönlich in Augenschein nehmen können. Ich meine eben diesen Blumenstrauß. Ich will ihn euch nicht vorenthalten, denn er ist wirklich sehr hübsch… Oder?