Einzelhandelskaufmann mit chinesischen Sprachkenntnissen gesucht

Verkäuferin auf der Hohe Straße in Köln braucht chinesische Sprachkenntnisse
Verkäuferin auf der Hohe Straße in Köln braucht chinesische Sprachkenntnisse

WMF sucht eine Auszubildende zum Einzelhandelskaufmann für ihre Filiale in Köln, Hohe Straße.

Die Anzeige enthält durch die geografische Bestimmung des Einsatzortes den für mich etwas verwirrenden Hinweis, chinesische Sprachkenntnisse wären von Vorteil. Und ich dachte, wenigstens die Verkaufskartons von WMF-Produkten wären in deutscher Sprache bedruckt.

Opel: Wird der Staat ins Obligo gehen?

Je länger man sich die Situation ansieht, desto mehr kommt man zu dem Schluss, dass es so nicht geht. Der Staat soll Opel Kredite im Umfang von 3,3 Mrd. € gewähren. Liquide Mittel werden benötigt. Keine Bürgschaft, sondern Bares. In Deutschland sind ungefähr 28.000 Menschen direkt betroffen. Mitte der 90er Jahre hatte Opel noch 46.000 Mitarbeiter — allein in Deutschland. Hinzu kommen die übrigen europäischen Niederlassungen.

Opel soll also wirklich aus dem GM-Konzern ausgegliedert werden. Experten behaupten, es gebe bei Opel hohe Überkapazitäten, die abgebaut werden müssten, wenn Opel am Markt weiter bestehen wolle. Das Niveau dieser Überkapazitäten wurde mit 10% beziffert. Das gelte sowohl für die Produktionskapazität als auch für die Anzahl der Mitarbeiter. Auch Opel hat über Jahre Milliardenverluste eingefahren. „Opel: Wird der Staat ins Obligo gehen?“ weiterlesen

Woanders gelesen und gleich kommentiert

    Danke für 30 Jahre treue Mitarbeit

    Es gibt Leute, die fragen sich, ob die fristlose Kündigung der Supermarktverkäuferin Barbara E. bei Kaisers Tengelmann etwas damit zu tun hat, dass sie als Mitglied der Gewerkschaft einen Mitarbeiter-Streik gegen die Streichung von Schichtzulagen organisiert hatte. Das kann sich die Richterin des Landesarbeitsgerichtes, die die Kündigung gegen E. heute für rechtens erklärte, allerdings überhaupt nicht vorstellen.

    Vorstellen kann diese sich allerdings, dass jemand nach 30jähriger Tätigkeit für die Firma seinen Job für 1,30 Euro aufs Spiel setzt.

    Hoffentlich steht die Frau den Gang durch die Instanzen durch. Sie hat zum Glück die Gewerkschaft im Rücken.

    Tagesschau: Gericht: Kassiererin wegen 1,30 Euro zu Recht gekündigt