Waffen - Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Waffen - Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

USA: Für Geld und Macht pissen sie auf dein Grab

Wie tief Politiker sinken können, haben wir gestern einmal mehr vorgeführt bekommen. Dieses Mal nicht in Europa, sondern in den USA 44 Senatoren, republikanische aber auch demokratische, haben auf die Gräber der vielen Attentatsopfer im Land gepisst.

Ihr Beweggrund gegen Obamas Minireform des Waffenrechts zu stimmen und für die es eine riesige Mehrheit in der Bevölkerung gab, war nicht der »andere Weg«, die etwas andere Einstellung zum Begriff Freiheit, den viele Europäer so gar nicht teilen können.

Diese Leute versprechen sich Unterstützung von der einflussreichen Waffen mafia lobby. Die übermächtigen Interessenvertreter nehmen in gewohntem Umfang Einfluss und die vor Verantwortungslosigkeit triefenden Senatoren versprechen sich von ihrem Verrat Geld, Macht und Einfluss.

Ja, wegen solcher Drecksäcke verkommen die Demokratien dieser Welt immer mehr und offenbar ist das alles immer noch steigerungsfähig!

Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de

Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de

Nach dem Amoklauf in Newtown

Ist es nicht verblüffend, dass die zahlreich befragten Experten zum Amoklauf in Newtown keine Antwort auf die Frage geben können, wie man solche Taten vielleicht verhindern könnte? Wozu haben wir die ganzen Experten, wenn sie uns in so elementaren Fragen keine Expertise liefern können?

Müssen wir nicht einsehen, dass es nicht für alles, was Menschen an Schrecklichem widerfahren kann, Erklärungen, Schuldige und vor allem Lösungen gibt? Wenn in den USA Waffen verboten würden, wäre das vielleicht ein richtiger Schritt. Gestörte Menschen wird es weiterhin geben und vor solchen Taten können wir uns nur bedingt schützen. Solche Leute finden einen Weg, anderen Menschen unsägliches Leid zuzufügen – auch dann, wenn die Schusswaffen nicht in Reichweite liegen.

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“Deep Throat Part II”, “Doctor’s Teenage Dilemma” und “The Whistle Blowers”

“Deep Throat Part II”, “Doctor’s Teenage Dilemma” und “The Whistle Blowers”

Die Kenner wissen es, das sind Pornofilme, made in USA. Wenn ich es richtig weiß, sind die Vereinigten Staaten weltweit der größte Produzent von Pornofilmen. Da für »den Markt« produziert wird und nicht »nur« für »die anderen Länder«, dürfen wir davon ausgehen, dass die USA auch der größte Konsumentenmarkt für Pornos ist. Nirgends werden mehr Pornos geguckt. Aber darf man das? Natürlich nicht. Jedenfalls, darf man es nicht sagen. Das vorweg, weil sich die Frage der Scheinheiligkeit wieder mal stellt.

Mark Suben hat früher in den drei legendären [sic?] Pornos mitgespielt. Heute arbeitet er als Staatsanwalt und wie das in den USA so ist, die werden dort von der Bevölkerung gewählt. Also ist Schweigen angesagt – schweigen über die eigene Vergangenheit. Wir wissen, wie hochmoralisch die Amis sein können. Hat nicht geklappt. Zurücktreten will er (noch) nicht!


Die USA wird weitere 4 Jahre von einem schwarzen Präsidenten regiert

Die Analyse von Clemens Wergin, Welt Online, schließt auch diese Feststellung ein. Ebenso, dass Obama nach Clinton erst der zweite demokratische Präsident ist, der wiedergewählt wurde.

Die Republikaner scheinen indes begriffen zu haben, dass die alte Programmatik wichtigen Bevölkerungsgruppen nicht mehr vermittelbar ist.

Es gibt erste Stimmen in den USA, die Obamas Sieg als Niederlage des weißen Amerikas begreifen, weil die überwältigende Zustimmung, die Obama von Schwarzen und Hispanics bekam, den Republikanern die Siegchancen genommen hat.

Ich habe vor einigen Wochen gelesen, dass Jeb Bush bereits als der nächste Präsidentschaftskandidat aufgebaut werden könnte. Er ist heute Gouverneur von Florida und spricht fließend spanisch. Weitere Indizien sind die Aussagen einer republikanischer Politiker und Journalisten, die schon vor dem Wahlausgang auf  Veränderungen angespielt haben, denen sich die Republikaner zu stellen hätten.

Sie können diesen Beweis antreten, in dem die Zusammenarbeit mit dem alten und neuen Präsidenten im Interesse des Landes und weniger im Interesse der Partei (um nicht Tea-Party zu sagen).

Wo liegt denn… das Saarland?

Dieser Linkshänder zeichnet 50 amerikanische Bundesstaaten aus dem Gedächtnis. Das würde ich noch nicht einmal mit den 16 Bundesländern hinkriegen. Vielleicht ungefähr. Aber die Verläufe der Landesgrenzen sind schon nicht ganz einfach zu treffen.

Mitt Romney: Bei uns hätte das Konsequenzen

Mitt Romney - Foto <a href="http://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/">DonkeyHotey</a>

Mitt Romney – Foto DonkeyHotey – Flickr.com

«Mein Job ist es nicht, mich um diese Leute zu kümmern.«

Wie lautet seine Überzeugung, von der Mitt Romney einen auserwählten Kreis zu informieren suchte? Er findet:

Die 47 Prozent, die Obama wählen würden, seien Abzocker, die glaubten, sie seien Opfer und die Regierung müsse für sie sorgen.

Mein Job ist es nicht, mich um diese Leute zu kümmern. Ich werde sie niemals überzeugen, persönlich Verantwortung zu übernehmen und für ihre Leben zu sorgen.

Quelle: Die Zeit

Das kann sich (hoffentlich nicht nur) jeder Linke gut vorstellen, wie dieser Berserker des Kapitalismus denkt. Und prima, dass er es auch mal gesagt hat und noch besser, dass das Gesagte von jemandem aufgezeichnet wurde und nun für alle Wähler abrufbar ist.

Romney äußerte sich prompt und befand, er habe sich »nicht elegant« ausgedrückt. Er habe »aus dem Stegreif« auf eine Frage geantwortet.

Change, Tony Hegewald / pixelio.de

Change, Tony Hegewald / pixelio.de

Schwache Obama – Rede?


Und ich dachte, dass die meisten Menschen einen Dreck darum geben, was Politiker ihnen erzählen? Insbesondere dann, wenn es sich um vermeintlich »großen Reden« – sagen wir bei Nominierungsparteitagen – handelt?

Jetzt ist etwas Merkwürdiges passiert. Und das, obwohl die deutschen Medien (allemal) bisher doch so parteiisch waren! Obamas Rede wird in deutschen Leitmedien eher mäßig bewertet. Spiegel Online titelt heute, am Tag nach der mit Spannung erwarteten Obama-Rede: »Auftritt ohne Zauber«. Ähnlich negativ beurteilen auch andere Leitmedien Obamas Rede. Dabei scheint sie in den USA sehr gut angekommen zu sein. Die NZZ beschreibt Obamas Rede positiv. Die Erwartungen der deutschen Journalisten an Obama war vielleicht überzogen und wurden nun scheinbar enttäuscht.

Ich glaube, er wäre schlecht beraten gewesen, wenn er den positiven Impetus von vor 4 Jahren einfach übernommen hätte. Seitdem ist zu viel geschehen und Obama wurde als Person und Präsident schon ein Stück weit entzaubert. Auch unter dem Eindruck der massiven Angriffe seiner politischen Gegner war er in meinen Augen gut beraten, seine pragmatische Seite zu betonen.  (weiterlesen …)

Bildquelle: moritz rothacker / pixelio.de

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USA: Doch nicht schon wieder ein Bush als Präsident

Bildquelle: moritz rothacker  / pixelio.de

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Viel habe ich in den vergangenen 4 Jahren wirklich nicht über die USA geschrieben . Obamas Sympathiewerte sind bei mir nicht im Keller. Dabei wurden ja auch hier in Deutschland angeblich viele Erwartungen enttäuscht.

Ich hoffe, dass Obama es auch im November noch einmal schaffen wird und die zweite Amtsperiode beginnen kann. Keine Ahnung, ob er dann einen größeren Teil der Dinge umsetzen wird, die er im letzten Wahlkampf versprochen hatte.

Die Aussichten für Romney sind, wie ich aus einem Berichtes über den republikanischen Parteitag erfuhr, nicht so schlecht, wie das in Deutschland vielleicht viele glauben. Beide Kandidaten liegen Kopf an Kopf und die offizielle Nominierung wird Romney noch einmal einen Schub geben.  (weiterlesen …)

Da kann aber einer nicht gut mit Kritik umgehen

Der verlinkte Artikel wurde (erkennbar) überarbeitet.

So war der Satz zunächst formuliert: http://bit.ly/RCm0zD
Nach Anatol Stefanowitsch richtigstellendem Artikel im Sprachblog erfolgte die Ergänzung wie folgt:

"Eine "legitime", auch mit "tatsächliche" übersetzbare Vergewaltigung* kann also nicht zu einer Schwangerschaft führen, weil ein körperlicher Abwehrmechanismus der Frau das verhindert." 

Stimmt natürlich einerseits. Akins Aussage bleibt auch so unmöglich. Aber besonders souverän ging der Autor mit seinem Fehler da nicht um. Aber wie heißt es so schön: "Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein". Und von Schuld kann man ja auch gar nicht sprechen. Es war halt ein bisschen peinlich… #qb

US-Wahlkampf – Republikaner schockiert mit Aussagen über Vergewaltigung
Mediziner und Frauenrechtler sind empört: Mit der kruden Theorie, eine Vergewaltigung führe selten zu Schwangerschaften, weil sich der weibliche Körper wehren könne, manövriert sich der republikanisch…

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Was bitteschön ist eine “legitime Vergewaltigung”?

Politiker reden gern mal Mist. Auch im Wahlkampf. Dabei sollte man doch annehmen, dass sie gerade während des Wahlkampfes ihre Worte gründlich abwägen.

Vielleicht hat Herr Todd Akin (Republikaner) das ja sogar getan. Wie auch immer: einen ärgeren Lapsus kann man sich eigentlich nicht leisten. Es sei denn, man hat Wähler, die das hören wollen:

»Erst einmal, so wie ich Ärzte verstehe, ist das [eine Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung, d. Red.] ziemlich selten. Wenn es eine legitime Vergewaltigung ist, hat der weibliche Körper die Möglichkeit, das zu verhindern. Nehmen wir an, das funktioniert nicht oder so. Ich denke, es sollte eine Bestrafung geben, aber die sollte den Vergewaltiger treffen und nicht das Kind.«