Jetzt quäle ich mich seit fast 4 Wochen mit Rückenschmerzen herum. Natürlich bin ich nicht gleich zum Doktor, sondern war einmal mehr dem (männlich-naiven) Glauben verfallen, dass das, was von allein kommt, auch von allein geht. Nee, stimmt gar nicht! Ich gehe eben nicht gern zum Doktor, obwohl meine Besuchshäufigkeit, wie ich leider zugeben muss, in den letzten Jahren ein Rekordniveau erreicht haben dürfte. Gut, immerhin werde ich Ende des Jahres auch schon 60.
Allerdings liege ich immer noch deutlich unter dem publizierten deutschlandweiten Rekordschnitt. In der Statistik stehen Rückenschmerzen an 1. Stelle. Das lässt nichts Gutes hoffen!
Nach der ersten Woche war ich es leid und ging zu meinem Hausarzt. Der hat mich untersucht und gab mir eine Überweisung zum Orthopäden. Zunächst waren damit meine Erwartungen erfüllt. Arbeiten konnte ich nicht, weil ich kaum gerade laufen konnte. Damit erhielt ich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis zum Freitag und eine Packung mit 10 Schmerztabletten. Zack. Erste Woche krank im neuen Jahr.
Ich hatte eine Empfehlung für einen Orthopäden, bei dem ich zunächst versuchte, einen Termin zu bekommen. Das wollte nicht klappen, denn vor dem 8. März (über einen Monat später) war da nichts zu machen. Mein Hinweis darauf, dass ich sehr starke Schmerzen hätte, änderte daran nichts. Schon beim nächsten hatte ich mehr Glück. Ich erhielt einen Termin für den frühen Nachmittag des folgendes Tages – ein Patient war »abgesprungen«.
(weiterlesen …)