Konstant Wecker und Hannes Wader - Bild von: dielinkebw, Flickr.com

Konstant Wecker und Hannes Wader - Bild von: dielinkebw, Flickr.com

Doku in 3sat: “Wader Wecker Vater Land”

Der Titel erinnert mich an irgend ne Kochshow. Aber egal.

Für die Fans von Konstantin Wecker und Hannes Wader hier ein rechtzeitiger Hinweis auf einen 2011 gedrehten Dokumentarfilm über die beiden Liedermacher, deren Motto auch im fortgeschrittenen Lebensalter von ungefähr Mitte 60 Revolution und Rebellion ist.

Sonntag, den 16. März 2013, 3sat, 20:15 Uhr 

Warum ich beide so gern mag?

»Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand.«

Das hat George Bernard Shaw behauptet. Als Revolutionär kann ich mich beim besten Willen nicht bezeichnen. Und über das mit dem Verstand — darüber reden wir noch mal. Aber allein bin ich ja zum Glück nicht.

Wir scheißen auf alles, was so anders ist. Denn wir sind die Guten.

Die Musik von Frei.Wild sagte mir nichts. Ich habe kurz mal »reingehört« und gleich wieder abgeschaltet. Für nationalistische Töne bin auch ich nicht zu haben!

Dass die Band jetzt vom »Echo – Preis« ausgeschlossen wurde — »einfach so«, obwohl es sich dabei gewissermaßen um einen Publikumspreis handelt, finde ich bedenklich. So werden wieder mal nicht wenige Leute, in diesem Fall Fans einer Band, im Namen der Political Correctness ausgegrenzt. Doch! Es wäre eine Alternative gewesen, die Bands ziehen zu lassen, die nicht teilnehmen wollten.

Uns scheinen keine anderen Mittel für eine sachgerechte Auseinandersetzung mit dem in Europa zunehmenden Nationalismus einzufallen, als mit plakativen und oberflächlichen Aktionen wie diesen, dem sich entwickelnden Phänomen entgegenzutreten. Wer das auch nur ansatzweise als demokratische Reaktion auf eine unerwünschte Entwicklung feiert, hat den Schuss nicht gehört.

Ja, früher war alles die Musik besser

Ja, früher war alles irgendwie besser.

Für den Satz muss man sich wohl zu Recht, entschuldigen, weil er einfach Quatsch ist. Nur im Falle dieser Top-Songs aus den 70ern, die vom »Rolling Stones – Magazin« mit viel Liebe zusammengestellt wurden, mache ich jetzt mal ne Ausnahme! Wo gibt es heute noch solche musikalischen Innovationen? Die Stücke man man, sofern man einen Account bei Rdio hat, dort anhören.

Die Musik scheint sich nicht weiterzuentwickeln. Gut, von Heino jetzt mal abgesehen (weiterlesen …)

Meist gehört

Meist gehört

Meine Ohren haben ihre eigenen Lieblinge

Ohne Musik würde ich nicht leben wollen. Sie ist für mich aber andererseits so selbstverständlich, dass ich manchmal glaube, die Arbeit der Künstler schon nicht mehr richtig zu schätzen. Und das fände ich traurig.

Ich glaube, es ist leider heute ein bisschen so, dass sich durch die heutigen Form des Musikkonsums die sinnliche Wahrnehmung nachteilig verändert hat. Kurz gesagt: Wir konsumieren Musik, genießen wir sie auch? Wäre man beschränkt darauf – wie früher -, Musik nur im Radio oder im Fernsehen zu hören, wäre das doch etwas anders. Egal, ob man heute irgendein i-Dingens, Internetradio oder ein beliebiges Smartphone dabei hat oder ob man vor dem Rechner sitzt, man hat so viele »neue« und zusätzliche Möglichkeiten. Einerseits finde ich das wunderbar, andererseits spüre ich, dass das Gefühl für den Wert von Musik Stück für Stück flöten geht.

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Till Brönner

Till Brönner

Till Brönners neues Album ist seit gestern erhältlich

»Will of Nature« ist das erste Stück auf Till Brönners neuer CD, die seit gestern erhältlich ist. Die CD heißt einfach:  Till Brönner. Und das ist wohl Programm.

Ich finde, die Weiterentwicklung Till Brönners ist auch hier wieder deutlich erkennbar, wie vor allem auch beim letzten Album »At The End Of The Day«. Vielleicht stellt dieses eine Herausforderung dar für viele, die das Werk Till Brönners bisher verfolgt haben. Ein schönes Stück Jazz, mit dem uns Till Brönner beschert hat.

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