Dieser schöne “Patriotismus” ist mit dem Ausscheiden aus der Euro entlarvt

Woran erinnern mich die Berichte von den Hasstiraden deutscher »Fußballfans« gegen Ingo Zamperoni, ARD Tagesthemen?  An die von »jungen Grünen« und Linken angestoßene Diskussion über mögliche Nebenwirkungen des deutschen Patriotismus. Die dabei zum Ausdruck gekommenen Vorbehalte gegen den sich in Deutschland seit 2006 entwickelten »Hurra-Patriotismus« wurden daraufhin so zerpflückt, dass vielleicht sogar die Initiatoren Zweifel an ihrer Sicht der Dinge bekommen haben.

Die Probleme Europas und die offensichtlich damit verbundene Stärkung nationalistischer Tendenzen (natürlich nicht nur bei uns) ließen sich auch am Benehmen so genannter »Fußballfans« erkennen. Nicht nur die Italiener, Spanier oder Griechen hätten sich in diesen unsicheren und beschwerten Zeiten nicht nur aus sportlichen Gründen darüber gefreut, die Euro zu gewinnen.

Aber wer die Hand des Gegners ausschlägt oder ihn nach einer Niederlage anspuckt, wie das in Deutschland nach dem Ausscheiden gegen Italien passiert ist, ist kein »Fan« und auch kein Patriot.

Das sind Arschlöcher in Reinkultur, die vom Sport keine Ahnung haben.

aktualisiert: 30.06.2012 → Dieser Artikel wurde bisher 396 mal aufgerufen
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