Bereitsschaft von Journalisten zum Diskurs mit ihren LeserInnen
Nikolaus Roettger · Journalisten und Social Media: ein Armutszeugnis?!
Die sehr schlüssige Argumentation über die Haltung vieler Journalisten zu ihren »Konsumenten« ist lesenswert. Aufmerksam wurde ich durch ihr hohes Ranking bei Rivva.
Denn Journalisten und Medien müssen begreifen, dass Leser und Nutzer nicht einfach nur Leser und Nutzer sind, denen man mit in einer Friss-oder-Stirb-Mentalität Informationen vor den Latz knallen kann. Sondern Kunden, um die man sich kümmern muss. Das mag banal klingen, hat aber weitreichende Folgen: Wer seine Leser und User als Kunden wahrnimmt, kümmert sich mehr um sie. Er nimmt sie ernst. Bietet ihnen Service. Und das ist die einzige Chance in dem Informationsgeschäft, das so austauschbar geworden ist, zu überleben.
Heute, am zweiten Tag nach der Veröffentlichung des sehr interessanten Artikels, gibt es noch keinen einzigen Kommentar. Dafür natürlich eine Menge von Social Media – Bildchen. Das ist auch ein Trend – und zwar kein guter!
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