Nicht die Kulturbeziehungen, die Wirtschaftsbeziehungen wären das richtige Feld

Ai Weiwei (c) Jason B. Chen, Flickr.com

Ai Weiwei (c) Jason B. Chen, Flickr.com

Entlarvend finde ich, dass über die Kulturbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland mit China diskutiert wird, nicht aber über die vermutlich doch sehr viel bedeutsameren Wirtschaftsbeziehungen.

Westerwelle macht sich Sorgen und stellt Fragen. Gut so! Aber der Hebel, den wir über unsere Wirtschaftsbeziehungen zu China hätten, wäre doch deutlich größer. Oder sind wir von China längst so abhängig, dass wir uns diesen Schritt gar nicht leisten könnten? Wenns die Kapitalisten Geld kostet spielen die Menschenrechte keine Rolle. Oder kann man dieses Gesülze auch anders interpretieren?

Auch knapp einen Monat nach der Eröffnung der deutschen Schau zur »Kunst der Aufklärung« in Peking reißt die Diskussion über die Kulturbeziehungen zu China nicht ab. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat eine sofortige Freilassung des chinesischen Regimekritikers Ai Weiwei gefordert.

Quelle: Kompakt: Menschenrechte: Westerwelle demonstriert Solidarität mit Ai Weiwei – Nachrichten Print – DIE WELT – Kultur – WELT ONLINE

aktualisiert: 26.10.2011 → Dieser Artikel wurde bisher 71 mal aufgerufen

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