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Wolfgang Niedeckens BAP

Wolfgang Niedeckens BAP

BAP in Bergheim – mit Remmidemmi-Gitarre auf stillen Wegen

Die Autorin des Artikels des Kölner Stadt-Anzeiger, Anja Musick, hat “fernöstliche” Töne während des gestrigen BAP Konzerts in Bergheim gehört, ich eher mehr kölsche.

Aber Ok,  beim Stück Kristallnacht hätte ich sogar behauptet, Experimentelles zu hören. Das war echte Kunst. Es war ein fulminantes Konzert der Kölner Band. Wir waren froh, dabei gewesen zu sein. BAP spielte von 20 bis 23 Uhr (einschließlich zweier Zugaben). Und die Berichte über die bisherigen Konzerte haben nicht zu viel versprochen! weiter →

shafman / Pixabay

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Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Putin und dem IS?

Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen Putin und dem IS oder anderen radikalen Terrorgruppen. Beide nutzen die manchmal schon peinlich wirkende Unentschlossenheit der westlichen Demokratien für ihre Propaganda weidlich aus.

Es gibt Politiker, die behaupten, die vermeintliche Unentschlossenheit sei in Wirklichkeit die große Stärke des Westens. Weitreichende Beschlüsse und komplizierte Abstimmungsprozesse seien in vielen Fällen in Gang zu setzen und dies koste nun einmal viel Zeit. An deren Ende stünden jedoch demokratisch legitimierte und somit belastbare Entscheidungen. weiter →

Tichy sagt: Wir brauchen keine Maut, nehmt es doch von …

Gestern wunderte ich mich, dass Jens Berger in seinem Artikel bei den Nachdenkseiten mal ganz locker aus der Hüfte dem “Spiegel” das Prädikat neoliberal verpasst hat. Da hätte ich einen passenderen Kandidaten. Wie wäre es mit Roland Tichy, seines Zeichens Chefredakteur der “Wirtschaftswoche”?

In dieser Rolle überrascht Tichy nicht. Er zieht seit Jahren von Talk-Show zu Talk-Show – immer mit dem gleichen Programm. Er geriert sich als Mahner für mehr Haushaltsdisziplin, meint aber Kürzungen des Etats am anderen Ende.   weiter →

stevepb / Pixabay

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Spieglein, Spieglein an die Wand

Die Wochenzeitschriften “Stern”, “Focus” und “Spiegel” haben rückläufige Auflagen. Lediglich die “Zeit” kann leichte Zuwächse verzeichnen. Das geht vielen Zeitungen so und deshalb wird über die Zukunft des Journalismus viel nachgedacht und diskutiert.

Nicht nur eine Frage der Qualität?

Nicht nur der “Spiegel”, auch viele andere Zeitschriften, werden im Internet regelmäßig wegen ihrer angeblichen Qualitätsmängel hart kritisiert. Beim “Spiegel” ist es besonders schlimm. Da ist die Rede vom “ehemaligen Nachrichtenmagazin” oder vom “Spiegel am Montag”. Jeder glaubt, er müsste mal, was Kritisches zur Qualität des früheren Sturmgeschützes der Demokratie zum Besten geben.

Jens Berger hat jetzt sein Abo gekündigt. Das ist ihm einen Artikel eine Breitseite gegen das Traditionsblatt wert: Bye, bye SPIEGEL! | NachDenkSeiten – Die kritische Website.

Der “Spiegel” soll demnach neoliberale PR gemacht haben und noch machen. Nur mit seiner Hilfe hätte Schröder seine Agenda 2010 einer kritischen Öffentlichkeit und den SPD-Mitgliedern verkaufen können. Ich habe schon viele Artikel gelesen, die mir nicht gefallen haben – sowohl in der Print-Version als auch in der Online-Ausgabe. Aber diese Behauptung teile ich nicht! weiter →

Nemo / Pixabay

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Stecken wir schon mittendrin im “Kampf der Kulturen”?

Maybrit Illners Thema am Donnerstag Abend hieß: “Deutsche Waffen gegen Gotteskrieger“. Ich glaube, die Mehrheitsmeinung in Deutschland ist in dieser Frage eindeutig. Nach Umfragen lehnen 70% der Befragten Waffenlieferungen an die Kurden im Nord-Irak ab.

Andreas Zumach lieferte sich in der Sendung einige heftige rhetorische Scharmützel mit Frau von der Leyen, die allerdings ihrerseits Zumachs sehr unhöfliches Hineinquatschen einfach weglächelte. Ob nicht mancher sich von einer Verteidigungsministerin ein wehrhafteres Verhalten gewünschte hätten?

Illner hätte für meinen Geschmack durchaus mal eingreifen können, denn dies gehört zu den Aufgaben der Moderation. Aber Fairness gegenüber Regierungsmitgliedern, zumal von Journalisten, ist in diesen Zeiten nicht unbedingt erwünscht. Ja, Kritik kann eigentlich gar nicht unverschämt genug sein. Den Vorwurf, der Regierung nach dem Mund zu reden, will sicher auch das ZDF loswerden. weiter →